Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
16/12/2014

Junge im hds ausgezeichnet

Neue Qualitätsmarke und Netzwerke dank Unesco-Weltnaturerbe Dolomiten

V.l.: Alessandro Micheli, Christian Giuliani, Cristina del Favero und Simona Salustro
Der Preis „Beste Jungunternehmergruppe 2014“ wurde heuer an die Jungen im hds für ein Gemeinschaftsprojekt mit den Gruppen der Provinzen Belluno, Pordenone und Udine verliehen. Die Auszeichnung wird jährlich vom gesamtstaatlichen Dachverband Confcommercio vergeben. „Es ist uns gelungen, erstmals eine provinzübergreifende Initiative auf die Beine zu stellen, die Regionalität , Nachhaltigkeit und Qualität in den Mittelpunkt setzen soll“, zeigt sich der Vorsitzende der Jungen im hds, Christian Giuliani, erfreut, der den Preis vor kurzem in Rom entgegennehmen konnte. Prämiert wurde das von den vier Gruppen initiierte Projekt „Eine Qualitätsmarke für die Betriebe im Gebiet des Dolomiten-Weltnaturerbes“.
Die Jungunternehmer der vier Provinzen, die zum Unesco Weltnaturerbe Dolomiten gehören, entwickeln derzeit Ideen und Konzepte zur Förderung der lokalen Handels- und Dienstleistungsbetriebe im Dolomitenraum. „Die aktuelle Situation zwingt uns, neue, gemeinsame Strategien zu erarbeiten, und das uns verbindende Weltnaturerbe bietet sich hier als ideale Plattform für Synergien und Netzwerke an”, so Giuliani und die weiteren drei Präsidenten der Jungunternehmer, Cristina del Favero (Belluno), Stefano Medici (Pordenone) und Emanuele Gerardi (Udine). Mit diesem Projekt möchten die Initiatoren eine territoriale Qualitätsmarke entwickeln, mit der sich die Betriebe durch ihre Beratung und ihr Angebot besonders hervorheben können.

Im Gebiet des Dolomiten-Weltnaturerbes sind 425 Betriebe der vier Verbände angesiedelt - rund 160 davon in Südtirol. Diese sind vornehmlich im Einzelhandel, in der touristischen Dienstleistung und der Gastronomie tätig. Ein Großteil davon sind Klein- und familiengeführte Betriebe, die in den Orten stark verwurzelt sind und die über die Grundversorgung der Bevölkerung und Gäste hinaus für eine Reihe von vielfältigen Angeboten sorgen.

„Diese Betriebe kennzeichnen die persönliche Fachberatung, die Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen sowie den professionellen Service. Die tiefe Verbundenheit dieser Unternehmen mit dem Territorium, der Bevölkerung und den vielen Gästen schafft eine Brücke zum Dolomiten-Weltnaturerbe und den Werten, die dieses Erbe vermitteln möchte“, so die Präsidenten der Jungunternehmer. Daher sei die Einbindung dieser Betriebe in das Projekt eine logische und natürliche Folge.

Ziel sei es, die Werte der Nachhaltigkeit, die Besonderheiten des Territoriums und die Traditionen verbunden mit der Innovation über die Betriebe und die Menschen, die dahinter stehen, weiter zu vermitteln und in diesem Sinne Botschafter für dieses besondere Gebiet zu werden. Zudem biete dieses Territorium gute Voraussetzungen für Unternehmensgründungen, die mit den Werten dieser Bergregion vereinbar seien.



 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

11/02/2019

Onlinehandel: mehr Steuergerechtigkeit notwendig

Laut einer aktuellen Untersuchung des Landesinstituts für Statistik ASTAT liegt mit 47 Prozent der Anteil der Onlinekäufer in Südtirol unter der Quote der meisten EU-Länder, insbesondere jener des benachbarten Österreichs (60 Prozent). Hervorzuheben ...
 
 

01/02/2019

Sonn- und Feiertagsöffnungen: Eigene Südtiroler Lösung!

Der neue Gesetzesentwurf der beiden italienischen Regierungsparteien zu den Sonn- und Feiertagsöffnungen im Einzelhandel wurde in diesen Tagen in der zuständigen Wirtschaftskommission der Kammer eingebracht und soll nun behandelt werden. Der hds ...
 
 

31/01/2019

hds stellt neues Instrument der Geoanalyse vor

Wie wirkt sich in Südtirol ein neues Einkaufszentrum auf das Umfeld, auf die Entwicklung einer Stadt, eines Ortes oder eines Stadtviertels aus? Oder welche Auswirkungen haben etwa der Bau einer neuen Umfahrungsstraße oder eines anderen größeren ...
 
 

18/01/2019

Ötzi soll im Zentrum bleiben, aber im Kontext eines Museums-Pools

„Ötzi muss im Stadtzentrum bleiben und zum Protagonisten eines neuen Museums-Pools werden, das seinerseits ein Verbindungsglied zwischen Alt- und Neustadt sein soll.“ So lautet das Ergebnis eines kürzlich erfolgten Treffens zwischen dem Bozner ...