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10/04/2018

Wettbewerbsverfahren für Beihilfen: Zweite Runde eröffnet

Landesregierung fördert Investitionen von Kleinunternehmen

Im letzten Jahr ist die Vergabe von Beihilfen für betriebliche Investitionen von Kleinunternehmen durch Wettbewerb erfolgreich gestartet. Mit dem heutigen Beschluss der Landesregierung wurde nun der Startschuss für das Wettbewerbsverfahren 2018 gegeben.

Die Förderung über das Wettbewerbsverfahren kommt ausschließlich den Südtiroler Klein- und Kleinstunternehmen in den Sektoren Handwerk und Industrie sowie Handel und Dienstleistungen bis zu 49 Mitarbeitern zugute. Der Wettbewerb sieht eine Bezuschussung im Ausmaß von 20 Prozent für Investitionen in bewegliche Güter vor, die zur Errichtung einer neuen Betriebsstätte, zur Erweiterung einer bestehenden Betriebstätte, zur Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte durch neue zusätzliche Produkte oder zu einer grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsprozesses eine bestehenden Betriebsstätte getätigt werden.

Gefördert werden die im Jahr 2018 getätigten Investitionen in Einrichtungen, Hardware, funktioneller Software zu den förderfähigen Investitionen, Maschinen und Anlagen, Arbeitsfahrzeuge, Sonderfahrzeuge, Geräte und Fahrzeuge zur Personenbeförderung sofern sie von Handelsagenten, Vertretern oder Taxi- und Mietwagenunternehmern angeschafft werden. Gefördert werden auch Fahrzeuge für den Warentransport, welche von Unternehmen angekauft werden, die Handel auf öffentlichen Flächen ausüben.

Zulässig sind Investitionen zwischen mindestens 20.000 und höchstens 500.000 Euro. Die Antragstellung muss vor Beginn der Investition erfolgen. Jeder Antrag wird mit Punkten bewertet. Für 2018 wurden neue Bewertungskriterien erarbeitet.
Pluspunkte erhalten Unternehmen, die in technologische Güter oder in die Digitalisierung investieren bzw. die in den letzten Jahren zur Förderung von Forschungs- oder Entwicklungsprojekten zugelassen worden sind.

Pluspunkte für Handelsbetriebe

Ebenso gibt es Pluspunkte für die Nutzung bestehender Baukubatur, für die Ausübung einer Einzelhandelstätigkeit in Vierteln oder peripheren Zonen, die keine historischen oder städtischen Zentren in Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern umfassen, oder für Handelsbetriebe, die als Nahversorger eingestuft sind.

Pluspunkte gibt es auch für Investitionen in strukturschwachen Gebieten, für Kooperationen, für nachgewiesene Messebeteiligungen, für den Nachweis der Nutzung von „Export Coaches“, für Investitionen in Gebieten mit einer erhöhten Arbeitslosenquote, für Frauenunternehmen, für den Nachweis bestimmter Zertifizierungen oder Qualifikationen, für bestehende Lehrverträge oder für die Aufnahme der Tätigkeit eines neuen Unternehmens vergeben.

Nach Ablauf der Einreichfrist für die Anträge wird eine Rangordnung auf der Basis von vergebenen Punkten erstellt, wobei für die Handels- und Dienstleistungsbetriebe eine Million Euro zur Verfügung stehen. Die Investitionsvorhaben werden in der Reihenfolge der Rangordnung so lange gefördert, bis die zur Verfügung stehenden Finanzmittel erschöpft sind.

Finanzierungen und Beiträge

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