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05/07/2019

Vergabe öffentlicher Aufträge vereinfacht: Höhere Schwelle für Direktvergaben

hds: „Neue Möglichkeiten für lokale Betriebe“

hds-Präsident Philipp Moser
Der hds begrüßt in einer Aussendung das vom Landtag verabschiedete Gesetz zur Vereinfachung der öffentlichen Auftragsvergabe. „Ein längst fälliger Schritt, der neue Möglichkeiten für unsere lokalen Betriebe eröffnet“, kommentiert in einer ersten Stellungnahme hds-Präsident Philipp Moser die neue Regelung. Vor allem die höhere Schwelle für Direktvergaben ist eine Errungenschaft, für die sich der hds eingesetzt hatte.

So sieht das neue Vergabegesetz vor, dass bei Lieferungen und Dienstleistungen sowie Bauleistungen ab nun bis 150.000 Euro ein Direktauftrag erteilt werden kann, wobei vorher drei Wirtschaftsteilnehmer, sofern vorhanden, konsultiert werden. Bisher lag die Schwelle bei 40.000 Euro.

„Die hinter dem Südtiroler Vergabegesetz stehende Absicht, die lokalen Kreisläufe zu unterstützen, ist ein wichtiges Anliegen des hds, und dieses Bekenntnis zum heimischen Wirtschaftsgefüge wird nun entsprechend gesetzlich berücksichtigt“, betont Präsident Moser.

Das neue Landesgesetz schafft innerhalb der vorgegebenen Möglichkeiten die Voraussetzungen, damit bei kleineren Aufträgen die größtmögliche Vereinfachung und Entbürokratisierung erreicht wird und so auch kleinere, lokale Betriebe, ohne allzu großen Aufwand, an öffentlichen Aufträgen teilnehmen können. Das stärkt die Regionalität und sorgt dafür, dass die Wertschöpfung im Land bleibt, so der hds abschließend.

 
 
 
 
 
 
 
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