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19/04/2019

Verbot von Plastiktaschen in Österreich

Seit Jänner 2018 dürfen in Italien im Handel nur mehr Einkaufstaschen aus Plastik verwendet werden (EU-Richtlinie 2015/720), die einem vorgeschriebenen Herstellungsverfahren unterliegen. Es ist außerdem Pflicht, diese dem Kunden zu verrechnen. Andere Taschen, z.B. aus Papier, können weiterhin verwendet werden. Es besteht keine Verrechnungspflicht.

Die neuen Einweg-Plastiktaschen werden aus Bioplastik hergestellt. Dafür werden Stärke und Cellulose, Mais oder Zuckerrüben sowie Hölzer verwendet. Sie bauen sich innerhalb drei Monate zu 90 Prozent ab und geben dabei keine Giftstoffe ab, die Menschen und Umwelt gefährden könnten. Wiederverwendbare Taschen müssen je nach Wandstärke einen gewissen Anteil an recycelten Kunststoff aufweisen.

Das von der österreichischen Regierung geplante Verbot von Plastiktaschen soll hingegen ab 1. Jänner 2020 gelten. Laut dem Umweltministerium sind derzeit in Österreich 400 Millionen Plastiktaschen allein über den Lebensmittelhandel pro Jahr im Umlauf, was 5.000 bis 7.000 Tonnen Plastikmüll pro Jahr verursacht. Für österreichische Händler, die beispielsweise Tragetaschen mit ihren Logos bereits bestellt oder in den Lagern liegen haben, gibt es eine einjährige Abverkaufsfrist. Mit Ende 2020 ist diese aber verstrichen.
 
 
 
 
 
 
 
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