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07/01/2020

Umsätze im Großhandel steigen

Das Geschäftsklima im Südtiroler Großhandel bleibt nach wie vor positiv. Dies geht aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Die Ertragslage im Jahr 2019 war für 90 Prozent der Unternehmen zufriedenstellend und die Erwartungen für 2020 sind ebenfalls sehr zuversichtlich. Investitionen und Umsätze nehmen zu, vor allem im Baustoffhandel. Insbesondere war die Rentabilität für 40 Prozent der Unternehmer gut und für weitere 50 Prozent immerhin befriedigend. 94 Prozent der Großhändler rechnen mit einer zufriedenstellenden Rentabilität im kommenden Jahr.

Im Jahr 2019 konnten mehr als die Hälfte der Großhandelsunternehmen ihr Geschäftsvolumen steigern. Die Umsatzentwicklung war sowohl auf dem Südtiroler als auch auf dem italienischen Markt positiv. Der Kostenanstieg war im Vergleich zum Vorjahr moderat und konnte dank der steigenden Verkaufspreise bewältigt werden. Die Investitionen nahmen zu, insbesondere im Baustoffhandel. Die Zahlungsmoral der Kunden hat sich laut der befragten Unternehmen verbessert, während die Bedingungen für den Kreditzugang als stabil gelten.

Die Großhändler sind auch für 2020 zuversichtlich. Es werden weitere Umsatzsteigerungen auf dem Südtiroler und auf dem italienischen Markt erwartet und auch Investitionen und Beschäftigung dürften sich weiterhin positiv entwickeln.

Betrachtet man die einzelnen Sparten des Großhandels, so ist das Geschäftsklima in der Einrichtungsbranche und vor allem im Baustoffsektor sehr positiv. Schwierigkeiten ergeben sich hingegen in der Bekleidungssparte, wo die Rentabilität im vergangenen Jahr für ein Drittel der Unternehmen unzureichend war. Im kommenden Jahr dürfte sich die Ertragslage aber auch in dieser Branche wesentlich verbessern.

Werner Gramm, der Vertreter des Großhandels im hds kommentiert: „Oft fristet der Großhandel in der öffentlichen Wahrnehmung eher ein Schattendasein. Doch das entspricht nicht der eigentlichen Leistung dieser Branche, denn die Zahlen sprechen eine andere Sprache. So zählen wir in diesem Bereich rund 4600 Unternehmen mit über 22.000 Beschäftigten. Das schafft Wohlstand, garantiert sichere Arbeitsplätze und fördert den Austausch zwischen Wirtschaftsbranchen und -territorien.“
 
 
 
 
 
 
 
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