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08/06/2021

Tankstellenbetreiber: Zusatzfonds und Kooperation Land

Bei einigen informativen Austauschgesprächen mit Vertretern des Landesamtes für Handel und Dienstleistungen in Bozen wurde vom Sprachrohr der Interessensvertretung das Projekt Zusatzfonds für Tankstellenbetreiber vorgestellt. Als Ausgleich für die Verantwortung und die Risiken der Tankstellenbetreiber sollte ein Prozentsatz der Verbrauchsteuern (accise) in den Fonds fließen. Diese Steuern werden durch den Verkauf von Kraftstoff erhoben und sind somit bedeutende Einnahmenquellen für das Land Südtirol. Außerdem wurden einige zukünftige Kooperationsvorschläge unterbreitet und im Detail erläutert.

Eigenschaften und Voraussetzungen
Das Tankstellenverteilungsnetz Südtirol besteht aus 152 Anlagen, die wie folgt aufgeteilt sind: 108 Anlagen werden von Pächtern betrieben, 22 von Unternehmen, die ein Dekret besitzen, und weitere 22 werden direkt von der Ölgesellschaft verwaltet.
Der lokale Bedarf wird damit vollends vom kapillaren und leicht zugänglichen Tankstellennetz abgedeckt. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaft bieten sich Südtirols Tankstellen nahezu an, als Partner für geplante Maßnahmen auf Landesebene zu fungieren.

Zukunftsszenario Zusammenarbeit
Die Vorschläge zur Zusammenarbeit müssen so verstanden werden, dass einige kurzfristig umgesetzt werden könnten, andere hingegen eine mittel- bis langfristige Planung erfordern.

Infopoint für Touristen
Die Tankstellen könnten zu wichtigen Bezugspunkten für Touristen werden. In der Tat sind sie es bereits, da die Tankstellenbetreiber häufig um Informationen gebeten werden. Um diesen freiwilligen Service besser zu strukturieren, könnten etwa Steher mit Informationsmaterial zum Einsatz kommen.

Infopoint Verkehrssicherheitskampagnen
In der Vergangenheit hatte der Landesverkehrsdienst die Tankstellenbetreiber mehrmals um Zusammenarbeit gebeten. In Zukunft könnten Verkehrssicherheitskampagnen oder aber des Zivilschutzes direkt vor Ort beworben werden.
Die Tankstellen waren immer offen, auch während der Pandemie. Und das wurde von allen sehr geschätzt. Nicht nur als Kraftstofflieferant, sondern auch als Bezugspunkt für den Kauf von persönlichen Schutzausrüstungen und Desinfektionsmitteln. Das Netzwerk könnte daher zu einem festen Bezugspunkt für Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Katastrophenschutz werden.

Infopoint für nachhaltige Projekte
Es gibt auch zukunftsweisende Projekte: In der Schweiz gibt es etwa Kraftstoffverteilungssysteme, die CO2-neutrale Energie für den Autoverkehr anbieten. Die Entschädigung erfolgt durch eine Investition in eine Solarenergieanlage. Denkbar ist eine solch greifbare Vorstellung auch für Südtirol.

Die Tankstellenbetreiber im hds erwarten sich nun ein konkretes Zeichen und Angebot vonseiten der verantwortlichen Stellen. Die hds-Mitglieder werden zeitnah über den Entwicklungsstand der jeweiligen Projekte informiert.
 
 
 
 
 
 
 
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Ihr Ansprechpartner

 
 

Christine Walzl

Berufsgruppen
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Sitz: Bozen
 
T: 0471 310 514
E-Mail:
Bozen