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15/05/2019

Stimmung im Dienstleistungssektor gut

Das Geschäftsklima im Südtiroler Dienstleistungssektor ist nach wie vor sehr positiv. Neun von zehn Unternehmen konnten ein befriedigendes Betriebsergebnis erzielen und die Erwartungen für das laufende Jahr sind ebenfalls zuversichtlich: 93 Prozent der Unternehmen gehen heuer von einer zufriedenstellenden Rentabilität aus. So die neuen Zahlen des Wirtschaftsbarometers des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.

Im vergangenen Jahr konnte fast jedes zweite Unternehmen den Umsatz steigern, auch dank höherer Kundenpreise. Die größten Absatzzunahmen wurden auf dem Südtiroler Markt erzielt, aber auch bei der Kundschaft aus anderen italienischen Provinzen entwickelte sich das Geschäftsvolumen günstig. Die Investitionsdynamik war ebenso positiv, insbesondere was Maschinen und Gebäude betrifft. Auch die Einschätzungen der Unternehmer zur betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und zur Zahlungsmoral der Kunden haben sich etwas gebessert. Die Bedingungen für den Kreditzugang gelten als stabil. Für 2019 rechnen die Wirtschaftstreibenden mit einem weiteren Umsatzwachstum, auch dank steigender Preise und mit weiterhin günstigen Marktbedingungen. Die Investitionen dürften noch zunehmen, wenn auch nicht so stark wie im vergangenen Jahr.

Innerhalb des Dienstleistungssektors weisen die unternehmensorientierten Dienstleistungen und die Finanzbranche die beste Stimmung auf. In der Verlags- und Kommunikationsbranche herrscht wieder Optimismus, nachdem das vergangene Jahr eher schwierig war. Einige Probleme gibt es hingegen in der Branche der persönlichen Dienstleistungen, in der etwa ein Fünftel der Unternehmen eine unbefriedigende Rentabilität beklagt.

„Erfreulich ist, dass die unternehmensorientierten Dienstleistungen die beste Stimmung aufweisen. Es gilt darum, Südtirol als Standort für kreative Unternehmen und für junge Menschen noch attraktiver zu machen. Um die notwendigen Talente wieder nach Südtirol zu holen, sollte vor allem für die Wohnungssituation eine Lösung gefunden werden. Heimische Betriebe sollten auch bei öffentlichen Ausschreibungen verstärkt berücksichtigt werden,“sagt Barbara Jäger, Präsidentin der Dienstleister im hds
 
 
 
 
 
 
 
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