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15/03/2021

Südtirols Gastronomie am Scheideweg

hds befasst sich mit Hilfspaketen und möglichen Strategien für einen Neustart: „Betriebe brauchen jetzt schnelle Gelder und Öffnungsperspektiven“

Oben v.l. Diego Bernardi, Vertreter der Gastronomie im hds, Direktor Bernhard Hilpold und Pietro Perez, Fachgruppenleiter der Gastronomie im hds.
Die Pandemie hat auch Südtirols Gastronomie hart getroffen. „Auch wenn viele Betriebe am Ende ihrer Kräfte sind, müssen wir nun in die Zukunft blicken und überlegen, wie ein Neustart aussehen könnte und welche der bisherigen Strategien überdacht werden müssen“, betont Diego Bernardi, Vertreter der Gastronomie im hds.

Dazu hat der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol vor kurzen die Unternehmer im Bereich Gastronomie zu einem Online-Treffen eingeladen, um ihnen via Livestream die Möglichkeit zu geben, über einen Neustart zu diskutieren.

Beim Treffen berichtete anfangs hds-Direktor Bernhard Hilpold über die verschiedenen, aktuellen Unterstützungsmaßnahmen von Seiten des Landes und des Staates. Dazu gehören zum einen das 380 Millionen Euro Hilfspaket des Landes mit den zwei vorgesehenen Förderschienen. Zum anderen gab Hilpold einen Überblick über die staatlichen Zuschüsse, die von der neuen Regierung in Rom in Form eines Dekrets („Sostegno“) in Ausarbeitung sind.

„Unabhängig von den Hilfsgeldern, die jetzt sehr schnell auszuzahlen sind, ist es unser Ziel, dass wir bald wieder arbeiten können“, betonte Bernardi. Für die Zukunft gilt es, die gastronomischen Angebote auch neu zu organisieren und zum Teil neu zu erfinden. „Die Beziehung zum Gast und zu den Lieferanten sind neu zu bewerten, auch im Zuge neuer Gewohnheiten in der Bevölkerung, wie etwa das smart working. Genau zu bewerten sind auch die Entwicklung der neuen Dienste an unsere Kunden wie die die Hauszustellung und der Abholservice“, so Diego Bernardi.

Abgeschlossen wurde die Online-Versammlung mit Fragen und Rückmeldungen der zahlreich zugeschalteten Mitglieder. Im Mittelpunkt standen die Themen Finanzierungsmöglichkeiten bei Liquiditätsengpässen, Lohnausgleichskasse, mögliche Öffnungsstrategien im Handel und in der Gastronomie, Impfplan sowie Mensaersatzdienste.
 
 
 
 
 
 
 
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