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03/06/2020

Südtirols Eventbranche startet im neuen Format durch

Eventdienstleister im hds organisieren und unterstützen erste Veranstaltungen

Die aktuelle Krise ist beispiellos für den Eventbereich in Südtirol. Die Branche ist derzeit im Stillstand. „Ein Überleben der Betriebe und der damit verbundenen vielen Arbeitsplätze ist unter diesen Umständen schwer möglich. Dringende Unterstützungsmaßnahmen sind notwendig“, betonen die Präsidentin der Eventdienstleister im hds, Katrin Trafoier (Tendsystem), und Vizepräsident Oskar Stricker (Oskar light).

Es gibt jedoch auch kleine Lichtblicke: „Alle Theater – und Kulturliebhaber dürfen sich freuen“, kündigen Trafoier und Stricker an. Unter Einhaltung strengster Sicherheitsauflagen ist es nun durch die Zusammenarbeit zwischen LanaLive und der Fachgruppe der Eventdienstleister im hds gelungen, eine Freilichttheater- Produktion zu realisieren. Und zwar echt, real und live!

Der aktuelle Monolog „Der letzte Schweinsbraten“ von und mit Dietmar Gamper wird auf dem Gelände der Firma Tendsystem in der Handwerkerzone von Lana (Handwerkerstraße 14) aufgeführt. Die Idee zu diesem Stück entstand bereits im Spätherbst vergangen Jahres als Vorlage für eine aufwändige Freilichttheater-Produktion der Stadt Traunstein im Chiemgau. Durch den erschreckend real gewordenen Stoff der Handlung, aber musste die Produktion bis auf weiteres verschoben werden und so entstand die Monologfassung, die aufgrund ihrer Aktualität besonderen Charakter hat. Der Schauspieler befindet sich dabei in einem 3x3 Meter großen Kubus aus Glas und wird durch ein Mikrophon verstärkt und nach außen übertragen.

Aufgrund der strengen Sicherheitsbestimmungen dürfen pro Vorstellung nur maximal 30 Zuschauer angenommen werden, weshalb es ratsam ist, die Karten so schnell wie möglich zu reservieren.

Die wichtigsten Informationen auf einem Blick:

Termine: 12., 13., 14., 18. und 19. Juni, Beginn 21 Uhr

Reservierung: T 392 30 68 700 von 14 bis 16 Uhr

Projektbeschreibung „Der letzte Schweinsbraten“

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Monolog. Der Schauspieler und Autor, Dietmar Gamper, erzählt aus der Perspektive eines unbeholfenen Journalisten eine gesellschafts- und politsatirische Parabel auf die aktuellen Ereignisse der „Corona-Krise“.

In einer fiktiven Stadt, die von Tourismus, Gastronomie und Wohlstand, aber auch von Leistungsdruck und Stress geprägt ist, bricht eine rätselhafte Krankheit aus, die dazu führt, dass die Bürger plötzlich mitten im geschäftigen Treiben stehen bleiben und in eine regungslose Apathie verfallen, und sie scheint sich epidemisch zu verbreiten.
Dadurch, und durch die unternommenen Maßnahmen gerät das fragile und komplexe wirtschaftliche und politische Geflecht aus den Fugen und ein erbitterter politischer Machtkampf, zwischen einem diktatorischen Polizeipräsidenten, der ein totalitäres Überwachungssystem aufbaut und dem liberalen, wirtschaftsorientierten Bürgermeister entsteht, der die Bevölkerung spaltet.
 
 
 
 
 
 
 
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