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18/12/2019

Positives Geschäftsklima im Einzelhandel steigt

Das Jahr 2019 ist für den Südtiroler Einzelhandel positiv verlaufen und 88 Prozent der Kaufleute bewerten die heurige Ertragslage als zufriedenstellend. Darüber hinaus sind die Erwartungen für das kommende Jahr auf Wachstum ausgerichtet: 92 Prozent der Einzelhandelsunternehmen gehen von einem befriedigenden Betriebsergebnis im Jahr 2020 aus.

Die Umsätze im Einzelhandel haben heuer zugenommen, dank des guten Geschäftsverlaufs bei der Südtiroler und bei der ausländischen Kundschaft. Das Geschäftsvolumen bei Kunden aus den anderen italienischen Provinzen ging hingegen zurück. Dies spiegelt die Dynamik im Tourismussektor wider, wobei ein leichter Rückgang der italienischen Gäste zu beobachten ist. Der Anstieg der Preise war sehr moderat (+1,1 Prozent in den letzten zwölf Monaten) und hat nur geringfügig zum Umsatzwachstum beigetragen. Auch die Investitionen haben heuer zugenommen, insbesondere bei den Supermärkten und die Beschäftigung steigt an: Zwischen Jänner und Oktober 2019 lag die Zahl der Arbeitnehmer im Handel (einschließlich Großhandel) durchschnittlich um 2,2 Prozent über der Vorjahresperiode. Erheblich zugenommen haben aber auch die Kosten und ein Viertel der Kaufleute meldet eine Verschlechterung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit. Im Hinblick auf 2020 erwartet man eine weitere leichte Zunahme des Umsatzes. Beschäftigung und Investitionen sollten hingegen laut der befragten Einzelhändler stabil bleiben.

Innerhalb des Einzelhandels zeigen die Supermärkte das größte Umsatzwachstum und das beste Geschäftsklima. Schwierigkeiten gibt es hingegen in der Haushaltsartikel- und Einrichtungsbranche, in der über ein Drittel der Kaufleute eine unzureichende Rentabilität meldet.

Im Kfz-Handel- und -Reparatursektor ist das Geschäftsklima gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, aber weiterhin positiv: 91 Prozent der Unternehmen dieses Bereiches rechnen auch 2019 mit einem zufriedenstellenden Betriebsergebnis. Der Umsatzanstieg fiel jedoch geringer aus als in den letzten Jahren und ist ausschließlich auf die Südtiroler Kundschaft zurückzuführen. Auch die Bedingungen für den Zugang zu Krediten und die Zahlungsmoral der Kunden haben sich laut den Unternehmen verschlechtert. Für 2020 wird kein Umsatzwachstum erwartet und auch die Investitionstätigkeit wird voraussichtlich schwach ausfallen, die Ertragslage sollte aber für fast 90 Prozent der Unternehmen weiterhin befriedigend sein.

hds-Präsident Philipp Moser sagt: „Wir begrüßen neue Handelsansiedlungen in Südtirol ob klein, mittel oder groß, wenn diese in Ortskernen und Wohngebieten erfolgen und somit ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kleinen und mittleren Fach- und familiengeführten Geschäften sowie Großverteilern garantiert wird. Dazu braucht es Rechtssicherheit mit klaren Normen im Handel und in der Raumordnung.“
 
 
 
 
 
 
 
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