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03/09/2018

Neugründungen in Südtirol: Dienstleistung und Handel in Spitzenposition

„Fachkräfte konsequent ausbilden, finden und anziehen“

hds-Präsident Philipp Moser
Von den im ersten Halbjahr 2018 insgesamt neu gegründeten 883 Unternehmen in Südtirol sind über ein Drittel (37 Prozent) im Dienstleistungssektor tätig und somit weit voraus an erster Stelle. An dritter Stelle folgt der Handel mit 17 Prozent. Der hds zeigt sich erfreut über diese Entwicklung: „Die Dienstleister sind in ihrer Vielfalt heute nach wie vor der dynamischste Sektor in Südtirol“, erklärt dazu hds-Präsident Philipp Moser. Der hds stellt den südtirolweit größten Zusammenschluss an Betrieben der unterschiedlichsten Dienstleistungsbranchen dar.

„Es ist somit entscheidend, Südtirol als Standort für Dienstleistungsunternehmen spannend, effizient und interessant zu machen, da von hier aus Märkte in ganz Europa bedient und erarbeitet werden“, betont die Präsidentin der Dienstleister im hds, Barbara Jäger. Handlungsbedarf sieht Jäger vornehmlich im Finden, Anziehen und in der Ausbildung von Fachkräften. Wie die aktuelle Dienstleisterstudie des Wifo klar und deutlich aufgezeigt hat, wird es in Südtirol zu einem erhöhten Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften kommen.
 
Jäger weist noch auf einen weiteren Aspekt hin: „Mittlerweile werden in Südtirol die vielfältigsten Dienstleistungen professionell angeboten, sodass Aufträge im Sinne der lokalen Kreisläufe und Stärkung der heimischen Betriebe entsprechend vermehrt lokal vergeben werden sollten.“

Was den Bereich Handel anbelangt, so ist sich hds-Präsident Moser sicher, dass die neuesten autonomiepolitischen und gesetzlichen Entwicklungen bei der Ausübung der Einzelhandelstätigkeit in den Orten und in den Gewerbegebieten endlich für Recht- und Planungssicherheit sorgen – und somit auch für Neugründungen. „Ein Unternehmer weiß, was er genau darf und was nicht und kann somit seine Tätigkeit planen bzw. neu gründen oder weiterentwickeln“, so Moser abschließend.
 
 
 
 
 
 
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