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08/10/2019

Maßnahmen gegen aggressives Betteln in Südtirols Orten

hds trifft Quästor Mangini: „Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bürgern“

hds-Präsident Philipp Moser (l.) mit Quästor Enzo Giuseppe Mangini.
In vielen Südtiroler Orten und vor allem Städten sind immer wieder viele aggressive Bettler unterwegs. Der hds weist auf dieses Phänomen und die untragbare Situation in vielen Orten hin. „Oft ist in Spitzenzeiten ein Durchkommen in den Gassen und Plätzen unmöglich, ohne dass die vielen Passanten, Gäste und Kunden von Bettlern angesprochen werden“, betont hds-Präsident Phillip Moser. Für Probleme und Unbehagen sorge dabei vor allem die aufdringliche und zum Teil aggressive Bettelei.

Im Hinblick auch auf die bevorstehenden Christkindlmärkte, die viele Besucher in Südtirols Orte locken werden, und um gemeinsam mögliche Maßnahmen auszuloten, hat sich vor kurzem hds-Präsident Philipp Moser mit Quästor Enzo Giuseppe Mangini getroffen. „Es braucht ein gemeinsames Vorgehen, um diesem Phänomen Einhalt zu gebieten - Polizeibehörde, Gemeindeverwaltungen sowie Bürger und Einzelhändler“, so die beiden Gesprächspartner. Jeder Fall ist den Behörden zu melden bzw. bei aggressivem Verhalten anzuzeigen. Wenn es sich um organisierte Banden oder die Ausnutzung Minderjähriger handelt, so sind das strafrechtliche Tatbestände, die ein sofortiges Einschreiten erleichtern.

Gefordert ist auch ein verstärkter Einsatz von Seiten der Gemeindeverwaltungen. In Bozen etwa ist der sogenannte „Daspo urbano“ als verstärkte Maßnahme eingeführt worden. Auf jeden Fall sind die enge Zusammenarbeit mit der Stadt- und Ortspolizei und ein konsequenteres Vorgehen gegen die Bettelei erforderlich.

Der gemeinsame Aufruf geht aber auch an die Bevölkerung: Die Bürger werden eingeladen, kein Almosen den Bettlern auf Straßen und öffentlichen Plätzen zu geben, sondern den bedürftigen Menschen vielmehr durch die vorgesehenen Einrichtungen und Vereine zu helfen. Es ist zielführender, die lokalen Hilfsorganisationen mit Spenden zu unterstützen und nicht auf die Bettler einzugehen. Nur die Hilfsorganisationen haben jenen Einblick in die Situation, damit die Spenden auch an der richtigen Stelle eingesetzt werden können.
 
 
 
 
 
 
 
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