Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
02/11/2020

Kaffee und Kuchen zu Corona-Zeiten: Konditoren im hds fordern Gleichbehandlung

Präsident Paul Wojnar: „Entscheidungen nicht nachvollziehbar“

Die Politik schränkt das gesellschaftliche Leben zur Eindämmung der Pandemie ein. „Ein kleines, für Konditoren und deren Kunden allerdings nicht nachvollziehbares, Detail: Kaffee und Kuchen darf man (noch) außer Haus genießen, aber nicht mehr in der Konditorei“, betont der Präsident der Konditoren im hds, Paul Wojnar. „Dass jeder seinen Beitrag leistet zur Eindämmung von Covid-19 ist auch Südtirols Konditoren mit ihren Cafés wichtig und richtig: Seit Monaten wird weniger Kundschaft empfangen, um Abstände einzuhalten, es wird regelmäßig gereinigt, desinfiziert und immer Maske getragen. Denn das Gesundheitssystem darf nicht zusammenbrechen“, so Wojnar weiter. Die Wirtschaft dürfe es aber auch nicht.

Die immer wieder als Vorbild zitierte kleinstrukturierte Wirtschaft Südtirols ist geprägt von Familienbetrieben und dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Südtiroler Handwerk. „Ein Teil davon sind auch die Konditoren mit ihren kleinen, feinen Cafés, die Einheimische wie Touristen mit traditionellen und innovativen süßen Kreationen überzeugen“, sagt der Präsident der Konditoren im hds.

Vergangenen Woche erhielten sie aber einen Schlag mitten ins Gesicht: Zunächst hieß es, die Cafés der Konditoreien sowie Bars müssen schließen. Nach wenigen Stunden eine teilweise Erleichterung: nicht von Montag bis Freitag, sehr wohl aber Samstag und Sonntag. Und dies im Gegensatz zu Gasthäusern und Restaurants, die noch weiterhin geöffnet bleiben.

Das Ergebnis: „Wer am Samstag beispielsweise in der Bozner Innenstadt unterwegs war, sah bereits am frühen Vormittag überfüllte Restaurants mit Kunden, die dort ihren Kaffee, Süßes oder den vormittäglichen Aperitivo genossen. In gastronomischen Betrieben also, die exakt die gleichen Regeln befolgen wie die Konditoreien. Aber diese waren geschlossen – zur Verwunderung und zum Ärgernis auch der allesamt solidarischen Kunden. Hier wurde augenscheinlich mit ungleichem Maße gemessen“, so Wojnar.

Es werden noch strengere Maßnahmen folgen, das liegt auf der Hand. „Aber eine Bitte schon jetzt an die Politik, wenn das öffentliche Leben wieder stattfinden darf: Auch die Konditoren sind Teil dieses Systems und haben ein Anrecht auf Gleichbehandlung“, betont abschließend Wojnar.
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

22/10/2021

Treffen der Handelsagenten und -vertreter aus Südtirol und dem Trentino

Kürzlich fand ein Treffen der Führungsspitzen der Handelsagenten und -vertreter Fnaarc von Südtirol und Trentino statt, mit dem Ziel, bei bestimmten Themen, die für die Agenten und Vertreter der beiden autonomen Provinzen von Interesse sind, enger ...
 
 

15/10/2021

Der Stegener Markt kommt!

„Bereits seit Wochen sind wir im ständigen Kontakt mit den Vertretern der Stadtgemeinde Bruneck, Wirtschaftsstadtrat Daniel Schönhuber und den Verantwortlichen vom Stadtmarketing, um die Organisation des Stegener Marktes 2021 zu ...
 
 

08/10/2021

Südtirols Filmproduzenten wollen in Zukunft geschlossen auftreten

Südtirols Filmproduzenten wollen in Zukunft gemeinsam auftreten und ihre Interessen vertreten. Vor kurzem wurde innerhalb des hds die entsprechende Fachgruppe gegründet. „Die Südtiroler Filmbranche ist auch Dank der IDM Filmförderung zu einem ...
 
 

07/10/2021

Südtirols Werbefachleute Target im hds: „Wie Werbung in Südtirol funkt“

Südtirols kreative Köpfe und Marketingspezialisten haben sich vor kurzem zu ihrem Jahrestreffen getroffen – heuer in digitaler Form. „Auch wenn das vergangene Jahr mit Treffen und Veranstaltungen recht überschaubar gewesen ist, waren wir trotzdem an ...
 
 
 

Ihr Ansprechpartner

 
 

Dott.ssa Petra Blasbichler

Berufsgruppen
Fachgruppenleiterin
Sitz: Bozen
 
T: 0471 310 507
E-Mail: