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03/01/2020

Förderung der Nahversorgung für 2020/21 gesichert

„Betriebe vor Ort stärken, um weiterhin Lebensqualität zu garantieren”

hds-Präsident Philipp Moser.
In ihrer letzten Sitzung hat die Landesregierung beschlossen, die Nahversorgung in Südtirol auch für die Jahre 2020/21 zu fördern. Die finanzielle Unterstützung betrifft die Neueröffnung von Nahversorgungsbetrieben und die Aufrechterhaltung der Nahversorgung dank bereits bestehender Betriebe. Während eine Neueröffnung nur in Dörfern unterstützt wird, in denen es keinen zweiten Betrieb gibt, kann das Land unter bestimmten Voraussetzungen die Aufrechterhaltung auch in strukturschwachen Ortschaften mit zwei Nahversorgungsbetrieben sowie einem Nahversorgungsbetrieb, wo auch ein Handelsbetrieb angesiedelt ist, fördern.

„Die Bestätigung dieser besonderen Maßnahme ist ein starkes Signal von Seiten der Landespolitik, die es verstanden hat, welche gesellschaftliche und soziale Rolle der Einzelhandel gerade in peripheren Gegenden spielt“, zeigt sich hds-Präsident Philipp Moser erfreut. „Die Nahversorgung garantiert nicht nur Arbeitsplätze vor Ort, sondern fungiert als Treffpunkt für die Bevölkerung, bindet die Kaufkraft im Ort und trägt somit insgesamt zur Lebensqualität bei“.

Einreichtermin für die Förderung ist der 30. April 2020. Für die Neueröffnung gibt es mit dem 31. August einen zweiten Gesuchstermin. Für die Eröffnung neuer Dorfläden in Ortschaften, in denen es kein anderes Geschäft gibt, sind Zuschüsse von 15.000 Euro vorgesehen. Um die Nahversorgung aufrecht zu erhalten, bezuschusst das Land weiterhin den jährlichen Betrieb mit 9000 bis 11.000 Euro zu. Die Höhe des Beitrags ist von den Zusatzleistungen abhängig, die der Betrieb anbietet. Dabei geht es um den Verkauf von Tageszeitungen und Zeitschriften sowie jenen von Monopolwaren.

„Im abgelaufenen Jahr 2019 waren es 86 Betriebe, die für einen Gesamtbetrag von knapp 900.000 Euro für die Aufrechterhaltung eines Nahversorgungsdienstes gefördert wurden”, weist hds-Präsident Moser hin. „Ein klares Zeichen, dass diese direkte Unterstützung gefragt und notwendig ist, um die Lebendigkeit unserer Orte und des ländlichen Raums zu stärken. Gemeinsam mit anderen ortsgebundenen Tätigkeiten sorgt der Handel für attraktive Dörfer sei es für die lokale Bevölkerung als auch für die Gäste”, so Moser abschließend.
 
 
 
 
 
 
 
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