Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
03/05/2019

Einzelhandel ist optimistisch

WIFO-Wirtschaftsbarometer im Frühjahr 2019

Das Geschäftsklima im Südtiroler Einzelhandel bleibt positiv. Die Ertragslage im Jahr 2018 wird von 86 Prozent der Kaufleute als befriedigend bewertet, was einem Anstieg von vier Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies geht aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Die Erwartungen für 2019 sind ebenso zuversichtlich: Fast neun von zehn Einzelhändler gehen heuer von einem zufriedenstellenden Betriebsergebnis aus.

Im vergangenen Jahr haben die Umsätze im Einzelhandel zugenommen, auch aufgrund der Preissteigerungen. Die Investitionen sind gewachsen, vor allem bei den Supermärkten und im Einzelhandel ohne festen Standort (Wander- und Onlinehandel). Darüber hinaus entwickelte sich die Beschäftigung positiv: Die Anzahl der unselbständigen Mitarbeiter im Handel (einschließlich Großhandel) war 2018 um 3 Prozent höher als im Vorjahr. Gleichzeitig melden die Einzelhändler aber einen Anstieg der Kosten und eine Verschlechterung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit, die teilweise auf die verstärkte Konkurrenz durch internationale Handelskonzerne und den Online-Handel zurückzuführen ist.

Für 2019 rechnen die Unternehmen mit einem weiteren leichten Umsatzwachstum und mit einer positiven Beschäftigungsentwicklung, während die Investitionstätigkeit auf dem Niveau des vergangenen Jahres liegen dürfte.

„Wir brauchen bei der Besteuerung faire Verhältnisse zwischen Online- und stationärem Handel. Um das zu erreichen, gilt es in Italien eine Digitalsteuer einzuführen, nachdem das Vorhaben einer solchen auf europäischer Ebene vor kurzem gescheitert ist. Es kann nicht sein, dass traditionelle Unternehmen einer erdrückenden Steuerlast unterliegen, aber von den Umsätzen großer internationaler Onlinekonzerne in Italien praktisch gar keine Steuerleistung bleibt,“ sagt hds-Präsident Philipp Moser.

Innerhalb des Einzelhandels herrscht bei den Warenhäusern sowie Super- und Minimärkten die beste Stimmung. Fast alle Unternehmen dieser Branche konnten im vergangenen Jahr eine zufriedenstellende Ertragslage erreichen und erwarten auch heuer ein befriedigendes Betriebsergebnis. Positiv gesinnt sind auch die Unternehmen im Bereich Wander- und Onlinehandel. Hingegen weisen mehrere Lebensmittel-, Einrichtungs- sowie Bekleidungshändler eine unbefriedigende Rentabilität auf.
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

26/10/2020

Covd-19: strengere Maßnahmen in Südtirol

Ab Montag, 26. Oktober 2020 und vorerst bis Dienstag, 24. November 2020 gelten auch in Südtirol neue, strengere Maßnahmen, auch für die Bereiche Handel und Gastronomie.

Die neue Verordnung (siehe Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 49 am Ende ...
 
 

26/10/2020

Neue Phase mit neuer Notverordnung

„Die neue Südtiroler Notverordnung geht in die richtige Richtung. Wir müssen die drei Säulen Wirtschaft, Arbeit und Schule weiterlaufen lassen, auch wenn in etwas reduzierter Form. Es ist besser jetzt, strengere Regeln gelten zu ...
 
 

22/10/2020

Reisewarnung für Südtirol: „Die Sorge ist groß!“

„Ich möchte das Wort Katastrophe nicht in den Mund nehmen, aber die Sorge ist sehr groß“, so die erste Stellungnahme von hds-Präsident Philipp Moser zur ausgesprochenen Reisewarnung für Südtirol durch das deutsche ...
 
 

20/10/2020

Klare Entscheidung des Exekutivausschusses: Christkindlmärkte sollen abgesagt werden

Der Exekutivausschuss des hds spricht sich klar gegen die Abhaltung der diesjährigen Christkindlmärkte aus. Das hat das höchste Gremium im am Montag, 19. Oktober 2020 nach langer Diskussion einstimmig entschieden. „Wir haben die Entwicklungen der ...