Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
03/09/2019

Der Wanderhandel in der neuen Südtiroler Handelsordnung

hds und Land verhandeln weiter

hds-Präsident Philipp Moser.
Das Landesgesetz zur neuen Südtiroler Handelsordnung wird im September vom Landtag behandelt. Ein wesentlicher Teil im neuen Regelwerk ist dem Bereich des Wanderhandels gewidmet, bei dem es in erster Linie um die Anpassungen an wesentliche gesamtstaatliche und europäische Richtlinien geht – mit dem Ziel, den rund 500 Wanderhändlern in Südtirol mehr Planungs- und Investitionssicherheit zu garantieren, so der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol.

Bei einem Treffen mit dem zuständigen Landesrat Philipp Achammer konnte der hds neulich seine Position dazu untermauern. Bekanntlich hat das italienische Haushaltsgesetz 2019 die Wanderhändler definitiv aus der so genannten Bolkestein-Richtlinie ausgenommen. Diese europäische Richtlinie aus dem Jahr 2006 sieht vor, dass die Standplatzkonzessionen auf öffentlichen Flächen neu auszuschreiben sind. Das kürzlich erlassene italienische Staatsgesetz widerspricht aber dieser Richtlinie.

„Wir sind dafür, die Standplatzkonzessionen, die alle mit Ende 2020 verfallen, nicht neu auszuschreiben, denn das derzeitige Staatsgesetz sieht keine Ausschreibungsverfahren vor. Dafür sollten die bestehenden Konzessionen für weitere 12 Jahre erneuert werden – so wie das bereits andere Regionen (Piemont und Toskana) umgesetzt haben“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser.

Für neue oder freigewordene Standplatzkonzessionen bei bereits bestehenden Märkten oder neuen Märkten sieht die Berufsgruppe sehr wohl die Notwendigkeit, dass Kriterien ausgearbeitet werden, damit die Gemeinden diese Standplätze zuweisen können.

„In der derzeitigen Situation, auch auf gesamtstaatlicher Ebene, ist die automatische Verlängerung der Standplatzkonzessionen die beste Lösung. Von daher gibt es heute keine Notwenigkeit, Neuausschreibungen in der neuen Handelsordnung vorzusehen“, so Moser abschließend.
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

29/07/2020

Ab Samstag, 1. August vier Wochen Sommerschlussverkauf in Südtirol

Die italienische Konferenz der Regionen und der Autonomen Provinzen hatte im Frühjahr beschlossen, dass der Sommerschlussverkauf heuer aufgrund der besonderen Situation staatsweit und einheitlich mit Samstag, 1. August beginnen sollte.
 
 

28/07/2020

Sonn- und Feiertagsöffnungen wieder autonom regeln

Die 12er Kommission hat am Montag, 27. Juli 2020 grünes Licht für die Durchführungsbestimmung zur autonomen Regelung der Sonn- und Feiertagsöffnungen in den Provinzen Südtirol und Trentino gegeben. Nun wird der Vorschlag der Autonomiekommission an ...
 
 

24/07/2020

Südtiroler Schüttelbrot erhält g.g.A.-Anerkennung

Der lange Zertifizierungs- und Überprüfungsprozess zur Anerkennung der geografischen Herkunft des Südtiroler Schüttelbrotes als geschützte geographische Angabe (g.g.A.) wurde dieser Tage erfolgreich abgeschlossen: Mit der Veröffentlichung im ...
 
 

22/07/2020

Verlängerung der Konzessionen bis 2032

Mit der am 16. Juli 2020 erfolgten Verabschiedung des Gesetzesdekrets Nr. 34 vom 19. März 2020, dem sogenannten “Decreto Rilancio”, wurde endlich eine konkrete Grundlage für die Verlängerung der Konzessionen für den Handel auf öffentlichen Flächen ...
 
 
 

Ihr Ansprechpartner

 
 

Christine Walzl

Berufsgruppen
Fachgruppenleiterin
Sitz: Bozen
 
T: 0471 310 514
E-Mail:
Bozen