Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
15/01/2021

Das Hickhack mit dem Beginn der Wintersaison ist für Tourismuszulieferer problematisch

Der Großhandel im hds: „Umsatzrückgänge bis zu 50 Prozent!“

Der Vertreter des Großhandels im hds, Werner Gramm.
Als Brücke zwischen Nord und Süd wirkt sich die besonders schwierige Lage in Italien, Österreich und Deutschland auch auf die Rentabilität der Südtiroler Großhandelsbetriebe aus. „Und wir sind stark abhängig von der Entwicklung im heimischen Tourismus. So bereitet das wochenlange Hickhack mit dem Beginn der Wintersaison den Zulieferern der Gastronomie- und Tourismusbetriebe große Schwierigkeiten“, unterstreicht Werner Gramm, Vertreter des Großhandels im hds.

Mit dem ständig verzögerten Beginn der Wintersaison und mit der derzeit fehlenden Garantie, dass die Saison heuer überhaupt startet, wird diese Situation zu einem großen Problem für die Branche. „Wir verzeichnen bisher Umsatzrückgänge von rund 50 Prozent speziell bei den Tourismuszulieferern“, betont Gramm.

Der Lebensmittelsektor hat zusätzlich das Problem der Fälligkeiten der Ware. Wenn diese nicht geliefert werden kann, weil die Betriebe geschlossen bleiben, muss diese entsorgt werden.

„Bei einem Umsatzausfall über eine noch längere Zeit, ist die gesamte Situation neu zu bewerten, auch aus Sicht der Unterstützungsmaßnahmen, die für den Großhandel nur im geringen Maße greifen. Das ist ein herber Schlag“, so der Vertreter des Großhandels im hds, Werner Gramm.

Gramm unterstreicht die Bedeutung des Sektors für Südtirol: „Oft fristet der Großhandel in der öffentlichen Wahrnehmung eher ein Schattendasein. Doch das entspricht nicht der eigentlichen Leistung dieser Branche, denn die Zahlen sprechen eine andere Sprache. So zählen wir in diesem Bereich rund 4600 Unternehmen mit über 22.000 Beschäftigten in Südtirol.“ Das schaffe Wohlstand, garantiere sichere Arbeitsplätze und fördere den Austausch zwischen Wirtschaftsbranchen und -territorien. Südtirol sei Dank seiner Brückenfunktion zwischen Mittel- und Südeuropa für diesen Wirtschaftssektor prädestiniert.
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

19/02/2021

Lokaler und nachhaltiger Einkauf wird beliebter

Das bekannte Institut für Handelsforschung IFH in Köln hat in einer aktuellen Studie das Konsumverhalten unter Pandemiebedingungen genauer unter die Lupe genommen und hat sich insbesondere mit der Frage nach Regionalität und Nachhaltigkeit ...
 
 

15/02/2021

Reisebüros im hds weisen auf flexible Urlaubsplanung 2021 hin

Positiv denken, motiviert bleiben und nicht aufgeben: Das waren und sind nach wie vor die große Herausforderung für die Südtiroler Reisebüros. „Unsere Betriebe und die vielen Mitarbeiter sind trotz der aktuellen Lage zuversichtlich“, betont der ...
 
 

09/02/2021

EbK: auch 2021 außerordentliche Maßnahmen für Arbeitnehmer und Betriebe

Um die von der Wirtschaftskrise infolge der andauernden Corona-Pandemie betroffenen Arbeitnehmer und Betriebe zu unterstützen, stellt die Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK) vier neue außerordentliche Leistungen zur Verfügung, die ...
 
 

09/02/2021

Endlich Klartext bezüglich schneller Ausgleichszahlungen: „Gebt uns Unternehmern und unseren Mitarbeitern eine Zukunft!“

Der hds schlägt Alarm: „Die Situation ist wirklich kritisch. Es ist 5 nach 12. Hilferufe von Seiten der Betriebe und Mitarbeiter erreichen uns aus ganz Südtirol. Es ist eine Mischung aus Zukunftsängsten, Frust, Ärger und Hoffnungslosigkeit ...