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22/04/2020

Coronakrise: hds fordert Verlängerung der Lohnausgleichskasse

„Betriebe möchten ihre Mitarbeiter unterstützen und so gut es geht auch weiterhin beschäftigen“

Der hds fordert die Verlängerung und entsprechende Aufstockung der Leistungen aus der Lohnausgleichskasse für Betriebsunterbrechungen infolge der COVID-19-Pandemie. „Bekanntlich ist dieses Hilfsinstrument auf neun Wochen begrenzt, die im Zeitraum vom 23. Februar bis zum 31. August 2020 in Anspruch genommen werden können. Diese Zeit ist aufgrund der anhaltenden Schließungen und Tätigkeitsunterbrechungen zu knapp bemessen. Betriebe, die am 12. März ihre Mitarbeiter in die Lohnausgleichkasse schicken mussten, befinden sich bereits in der siebten Woche“, betonen hds-Präsident Philipp Moser und Vizepräsident Sandro Pellegrini.

Vor allem in der Gastronomie, aber auch im Dienstleistungsbereich, wie etwa bei den Event- und Reisedienstleistern, ist im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren eine verlängerte Schließung und Unterbrechung der unternehmerischen Tätigkeit so gut wie sicher.

Allein in Südtirol sind seit 12. März 3850 Gastrobetriebe (Cafés und Eisdielen, Bars und Pubs sowie Restaurants) geschlossen. Diese Betriebe trifft es am härtesten. Durch die wochenlangen Zwangsschließungen und den fehlenden Umsatz befinden sich diese in sehr große Schwierigkeiten.

„Eine Verlängerung der Lohnausgleichskasse ist somit eine effiziente Maßnahme zur Linderung der derzeitigen Situation“, so die hds-Führung. „Die Betriebe möchten ihre Mitarbeiter unterstützen und so gut es geht auch weiterhin beschäftigen. Es geht hier viel Wissen und Können, das sonst für den Wiederaufbau verloren geht. Aber es geht auch um die vielerorts persönliche Bindung zu den Mitarbeitern“, unterstreichen Moser und Pellegrini abschließend.
 
 
 
 
 
 
 
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