Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
26/02/2021

Auch Südtirols Großhändler im Bereich Ausstattungs- und Investitionsgüter kämpfen mit großen Ausfällen

Die Prioritäten des hds: „Mehr Planbarkeit und Beiträge für neue Investitionsbereitschaft!“

Südtiroler Großhändler im Nichtlebensmittel-Sektor kämpfen seit Monaten mit gravierenden Ausfällen. „Aufgrund der wiederkehrenden Lockdowns im Tourismussektor verzeichnen diese Betriebe schwerwiegende Umsatzverluste“, schildert Werner Gramm, Vertreter des Großhandels im hds, die derzeitige Lage. Der durchschnittliche Umsatzverlust im Zeitraum April 2020 bis März 2021 liegt zwischen 40 und 70 Prozent - in den vergangenen drei Monaten auch bis zu 85 Prozent.

Eine Delegation von Großhandelsunternehmern hat sich vor kurzem mit hds-Präsident Philipp Moser und Direktor Bernhard Hilpold in einer Videokonferenz ausgetauscht, um auf diese prekäre Situation aufmerksam zu machen.

Moser erläuterte die zwei vorgesehenen Beitragsschienen des Landes. „Bis aber die Gelder nicht auf dem Konto der Unternehmer sind, können wir nicht beruhigt sein. Die Gelder müssen jetzt schnell fließen“, so der hds-Präsident.

Für viele Südtirols Großhändler steht 2021 unter einem sehr großen Fragezeichen, und die große Befürchtung ist, dass dieses Jahr wirtschaftlich noch düsterer verlaufen wird im Vergleich zu 2020. „Was wir jetzt benötigen sind Planbarkeit und Klartext, wann ein Wirtschaften wieder möglich sein wird. Dazu helfen könnten eine überschaubare Strategie und Kampagne bei den Impfungen. Die vielen Verordnungen bei den Lockdowns und die ständigen Veränderungen bei den Maßnahmen sind wenig behilflich“ erklärt Gramm.

Eine weitere klare Forderung der Großhandelsbetriebe ist die Unterstützung von Investitionen. „Für viele Betriebe des Non-Food-Sektors ist es zielführender, Beiträge für Investitionen im Tourismus vorzusehen, so wie es in Österreich, aber auch im Trentino angeboten wird. Langfristig ist eine solche Maßnahme nachhaltiger. Es besteht nämlich die Gefahr, dass sonst neue Investitionen in den touristischen Betrieben für längere Zeit ausbleiben“, betonten die verschiedenen Teilnehmer an der Videokonferenz. Diese Möglichkeit der Förderung soll nun im Rahmen der weiteren Verhandlungen mit den Landesstellen vorgebracht werden.
 
Der Vertreter des Großhandels im hds, Werner Gramm.
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

19/04/2021

Südtirols Gastronomie in Rom

Zu den Sektoren, die am stärksten von der Pandemie betroffen sind, gehört das Gastronomie, da Bars und Restaurants viele Monate schließen mussten. Um den Ernst der wirtschaftlichen Lage des Sektors zu verdeutlichen und auch die Politik an ihre ...
 
 

16/04/2021

Erstmals Gurgeltest in Südtirol

Der hds unterstützt aktiv die Bemühungen rund um die Teststrategie in Südtirol. „Ab sofort bieten wir allen unseren Mitarbeitern kostenlos die Möglichkeit, wöchentlich einen innovativen Corona-Selbsttest direkt von ihrem Arbeitsplatz aus ...
 
 

13/04/2021

„Das Auto ist das Büro eines Handelsvertreters!“

Die Handelsagenten und -vertreter Fnaarc im hds erwarten sich vom Land die Befreiung von der Kfz-Steuer für die Berufsgruppe. „Unsere Kategorie umfasst rund 500 Fachleute in Südtirol und ist eine der wichtigsten Motoren für die ...
 
 

13/04/2021

„Gastronomie in Südtirol endlich arbeiten lassen!“

„Die Gastronomie kommt nicht mehr auf die Beine!“ So schildert der hds die dramatische Situation im Sektor der Gastronomie in Südtirol. „Es verstreicht Woche um Woche, und die Unternehmer müssen zuschauen, wie ihre Betriebe zugrunde gehen und ihre ...