Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
27/11/2020

Aktion „Black Monday“ in Südtirol: Was geschieht, wenn in den Geschäften die Lichter ausgehen?

Aufruf des hds: „Regionaler denken und lokal einkaufen“ - Einzelhandel garantiert Nahversorgung, Lebensqualität, Arbeitsplätze und lebendige Orte“

Montag, 30. November 2020 ist „Black Monday“ in Südtirol. Mit dieser Aktion möchte der hds auf die Bedeutung des Handels in Dörfern und Städten aufmerksam machen und aufzeigen, was geschieht, wenn die Lichter in Südtirols Geschäften für immer ausgeschaltet werden.

„Es geht um Sensibilisierung und Aufklärung, um eine positive Einladung zum Nachdenken und um einen Aufruf, gerade in diesen Zeiten lokal einzukaufen“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser. Mit einem Kurzvideo soll dafür symbolisch ein weithin sichtbares Signal gegeben werden.

„Der Handel in Südtirol ermöglicht den Einkauf in Dörfern und Städten, schafft Arbeitsplätze und sorgt für Lebensqualität in unseren lebendigen Orten“, betont der Präsident des hds. Südtirol verfüge zudem über eine noch großteils intakte Nahversorgung. „Auch in kleineren Gemeinden können sich die Kunden direkt vor Ort mit dem Notwendigsten versorgen. In vielen Ortschaften geht das Angebot sogar noch darüber hinaus“, ergänzt Moser.

Diese lebendigen Orte verdienen eine besondere Aufmerksamkeit, sie sind mit ihrem vielfältigen Handelsangebot ein Attraktionspunkt, so der hds. Verlagert sich der Handel immer mehr zu den internationalen Onlinegiganten, dann verarmen Sortiment und Vielfalt in den Orten. „Unsere Dörfer und Städte verlieren mit ihren vielen kleinen und familiengeführten Betrieben ihr Alleinstellungsmerkmal oder sie sterben langsam ab - und damit verbunden auch viele Betriebe mit ihren Beschäftigten. Gleichermaßen geht die Treffpunkt-Funktion unserer lebendigen Orte für die Bevölkerung verloren. Das ist kein Zukunftsmodell, so Moser.

„Klar gilt es auch, eine Neuorientierung von Seiten der Unternehmen in Sachen Digitalisierung und neuer Vertriebswege voranzutreiben. Wir müssen uns alle gemeinsam anstrengen, das bestehende Angebot zu stärken und zu modernisieren“, betont Moser.

„Jetzt heißt es Verantwortung übernehmen, wir alle: die Unternehmer, die Politik, die gesamte Südtiroler Gesellschaft. Wir sollten im täglichen Leben wieder regionaler denken. Wir sind auf einem guten Weg, denn das Interesse der Konsumenten für heimische Waren, Lebensmittel und Dienstleistungen steigt. Unsere kleinstrukturierte Wirtschaft lebt vor allem von Regionalität sowie lokalen Produkten und Dienstleistungen. Diesen Kreislauf gilt es anzukurbeln - sonst gehen die Lichter in den Geschäften und in unseren Orten für immer aus“, so der abschließende Appell des hds.
 
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

20/07/2021

„Impfen vor Ort“ und Impfbus - aktuelle Liste

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb möchte den Bürgerinnen und Bürgern lange Wege zur Impfung ersparen und hat gemeinsam mit den Südtiroler Gemeinden die Aktion „Impfen vor Ort“ ins Leben gerufen. An diesen Tagen können sich die Bürgerinnen und Bürger ...
 
 

20/07/2021

Südtirols Betreiber von Fitnessstudios: „Wir brauchen faire Regeln - wie im restlichen Italien “

Auch nachdem der Rest der Südtiroler Wirtschaft längst zum fast normalen Arbeitsalltag zurückkehren konnte, haben die Fitnesszentren noch immer mit massiven Einschränkungen zu kämpfen: Für Ärger sorgt vor allem die Tatsache, dass die Zugangsregeln ...
 
 

13/07/2021

Ab 16. Juli vier Wochen Sommerschlussverkauf in Südtirol

Der hds und die Handelskammer Bozen haben den Beginn des Sommerschlussverkaufs in Südtirol mit 16. Juli festgelegt. Dieser dauert vier Wochen. Der hds ist weiterhin von diesem Verkaufsinstrument überzeugt. „Die Saisonschlussverkäufe mit fixen ...
 
 

10/07/2021

Corona: Neue Anlage A erlaubt höhere Personendichte

Wenn die Corona-Bestimmungen bisher beispielsweise in Geschäften oder Büros zehn Quadratmeter Fläche pro Person vorschrieben, so sind dies künftig nur mehr fünf Quadratmeter pro Person. Auf diese Änderung hat sich die Landesregierung am Dienstag ...