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09/04/2021

30. April: Tag der Arbeitgeber

Was wäre der Tag der Arbeit ohne Arbeitgeber?

Am 1. Mai wird traditionell der „Tag der Arbeit“ gefeiert. Die für Wohlstand und Arbeitsplätze wesentliche Rolle der Südtiroler Unternehmerinnen und Unternehmer findet dabei – leider ebenso traditionell – keine oder kaum Beachtung. Aus diesem Grund wird erstmals in Südtirol am 30. April der „Tag der Arbeitgeber“ ausgerufen.

Ohne Unternehmer keine Arbeit. Nur Unternehmer sind ursächlich für Arbeit und Einkommen. Es gibt hier kein „Henne-Ei“-Problem. Es gilt immer die Reihenfolge, dass zuerst ein Unternehmer oder eine Unternehmerin einen Betrieb gründet (oder in einen Betrieb investiert), erst dann folgen Arbeitsplätze und erst dann können Unternehmer und Mitarbeiter gemeinsam einen Betrieb erfolgreich entwickeln.

Diese ursprüngliche Rolle des Unternehmers findet in der öffentlichen Diskussion nicht statt. Dafür gilt es jetzt Bewusstsein zu schaffen. Es soll aufgezeigt werden, wer in Südtirol für Arbeit, Einkommen und Wohlstand verantwortlich ist. Die seit Jahren erfolgreiche Sensibilisierungsinitiative der Wirtschaftskammer Österreich „Tag der Arbeitgeber“ soll nun auch in Südtirol als gemeinsame Initiative des hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol sowie des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) Fuß fassen.

Rote Nelke als Symbol

Die rote Nelke als Sujet der Initiative weist elegant darauf hin, dass es ohne Unternehmer selbst für die Gewerkschaften nicht viel zu feiern gäbe. Die Botschaft soll nicht aggressiv und klassenkämpferisch wirken, sondern sie wird charmant und mit einem Augenzwinkern inszeniert - und soll damit die Wichtigkeit der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber hervorheben. Das Sujet präsentiert sich daher als Feiertags-Blumengruß mit obligater roter Nelke und der unschuldigen, aber in sich bestechend schlüssigen Frage: ‚Was wäre der Tag der Arbeit ohne ArbeitGEBER?‘ Die Formulierung als Frage wirkt unaufdringlich und regt zum Nachdenken an.

Südtiroler Unternehmertum

Ziel ist es, dem Südtiroler Unternehmertum eine angemessene Bedeutung und Wertschätzung als Arbeitgeber in unserem Lebensraum zu verleihen. Allein in den Sektoren Handel (Einzel- und Großhandel), Dienstleistungen sowie Hotellerie und Gastronomie beschäftigen über 26.000 Unternehmen in Südtirol fast 150.000 Menschen. Diese Würdigung gilt selbstverständlich auch für unsere zahlreichen mutigen Ein-Personen-Unternehmen, die einen besonders wichtigen Job geschaffen haben: ihren eigenen. Wenn man bedenkt, wie viele Familien und Haushalte damit zusammenhängen, dann steigt die Bedeutung dieser Zahl um ein Vielfaches.
Gerade in herausfordernden Zeiten muss man auf die Bedeutung der verantwortungsvollen, wertvollen Arbeit unserer lokalen Unternehmerinnen und Unternehmer besonders ins gesellschaftliche Bewusstsein rufen.

Arbeitsplätze für unser Land

Gerade jetzt brauchen Unternehmer jegliche Unterstützung, damit sie weiterhin ihrem großen Auftrag - Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen und zu garantieren und somit auch Wertschöpfung für das Land zu generieren - gerecht werden können. Wie wertvoll gesicherte Arbeitsplätze sind, wird den meisten Menschen erst jetzt wirklich bewusst.
Händler, Dienstleister sowie Hoteliers und Gastronomen gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern und Berufsausbildern vor Ort. So wird auch jungen Menschen eine wirtschaftliche Perspektive geboten. Doch nicht nur junge Menschen profitieren von den Arbeitsmöglichkeiten vor Ort. Mütter etwa haben die Möglichkeit, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, sich zu verwirklichen, und das mit den Pflichten des Familienlebens unter einen Hut zu bringen.

Rahmenbedingungen der Politik

Die Auswirkungen einer Krise auf die Arbeitswelt spüren wir sofort: Der Wohlstand geht zurück. Weniger Unternehmer, weniger Arbeit, weniger Arbeitsplätze.
Wohlstand gibt es nur mit einer gesunden Wirtschaft. Menschen eine Arbeit zu geben, für das nötige Steueraufkommen zu sorgen, was nicht zuletzt uns allen wieder zugutekommt. Arbeitsplätze schaffen letztendlich nur die Unternehmerinnen und die Unternehmer, nicht die Politik. Diese muss aber für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen, gerade in so bedrohlichen Zeiten.

Große Verantwortung

Jetzt sind die Weichen zu stellen, damit in Zukunft das „Unternehmer sein und werden“ weiterhin attraktiv bleibt. Leistung und Initiative sind zu belohnen und Innovation sowie Unternehmergeist gehören gefördert. So wie die Impfung ein Mittel ist, um die Gesundheitskrise in den Griff zu bekommen, so ist der Leistungsträger Unternehmer das Mittel, um die Wirtschaftskrise zu meistern.

Jetzt gilt es: Zusammenarbeiten und zusammenhalten. Gerade jetzt! Südtirols Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen das. Alles Gute zum 30. April und für das Jahr 2021!

Am Ende dieser Seite unter Downloads das Plakat der Initiative zum Aufhängen im Betrieb!

www.arbeitgeber.bz
 
 
 
 
 
 
 
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