Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
30/11/2020

„Black Monday“ in Südtirol - Aufruf des hds: „Lokal einkaufen“

Diese Zahlen zum Black Friday und zum Cyber-Monday sprechen eine klare Sprache: Während online die Post abgeht, sinkt die Kundenfrequenz in den Geschäften. Allein in Bayern erwirtschaftet der Onlinehandel an diesen zwei Tagen rund 500 Millionen Euro, während der stationäre Einzelhandel einen Frequenzrückgang von über 30 Prozent verzeichnet, zeichnet der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol ein düstereres Bild.

„In Südtirol ist es nicht viel anders: Aufgrund der bisher geschlossenen Handelsbetriebe gingen täglich in Südtirol rund 12 Millionen Euro an Umsätzen verloren. Zudem sind in den vergangenen Monaten die Frequenzen in den Hauptorten Südtirols im Vergleich zum Vorjahr zwischen 60 und 80 Prozent zurückgegangen“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser.

Daher ruft des hds heute (Montag, 30. November 2020) den „Black Monday“ in Südtirol aus. “Mit dieser Aktion möchten wir auf die Bedeutung des Handels in Dörfern und Städten aufmerksam machen und aufzeigen, was geschieht, wenn die Lichter in Südtirols Geschäften für immer ausgeschaltet werden. „Dazu gibt es ein eigenes Video, das auf den sozialen Medien bereits tausendfach gesehen wurde. Damit soll dafür symbolisch ein weithin sichtbares Signal gegeben werden. Es geht um Sensibilisierung und Aufklärung, um eine positive Einladung zum Nachdenken und um einen Aufruf, gerade in diesen Zeiten lokal einzukaufen“, so der klare Aufruf von hds-Präsident Philipp Moser.

Digitale Großkonzerne zahlen bis dato hierzulande dank Steueroptimierungen und -verschiebungen in Steueroasen keine Steuern für ihre erwirtschafteten Umsätze. Das muss sich mit der Einführung einer Digitalsteuer ändern, so der hds. Derzeit haben gerade stationäre Betriebe im Handel einen enormen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Onlinegiganten.

Frankreich schaut hier nicht mehr zu und bittet US-Onlineriesen zur Kasse. Ungeachtet der Drohungen von noch US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen, macht der französische Fiskus ab sofort Ernst mit der neuen Digitalsteuer und hat Steuerbescheide an die US-Onlineriesen Amazon, Apple, Facebook und Google verschickt.
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

02/08/2021

Verleger im hds organisieren Bücherbazar in Bozen

Am Freitag, 6. August beginnt der „Sommerschlussverkauf“ der besten Bücher Südtirols. Am Waltherplatz, im Zentrum von Bozen, können bis 22. August ganztags im großen Bücherzelt die Erscheinungen der Südtiroler Verlage so günstig wie noch nie ...
 
 

29/07/2021

hds wird Mitglied im Dachverband Stadtmarketing Austria

Der hds  ist seit kurzem Mitglied im Dachverband Stadtmarketing Austria (www.stadtmarketing.eu). „Stadtmarketing Austria vereint seit 2009 knapp 70 Orts- und Stadtmarketing-Organisationen aus Österreich und Südtirol unter einem Dach und ...
 
 

20/07/2021

Südtirols Betreiber von Fitnessstudios: „Wir brauchen faire Regeln - wie im restlichen Italien “

Auch nachdem der Rest der Südtiroler Wirtschaft längst zum fast normalen Arbeitsalltag zurückkehren konnte, haben die Fitnesszentren noch immer mit massiven Einschränkungen zu kämpfen: Für Ärger sorgt vor allem die Tatsache, dass die Zugangsregeln ...
 
 

13/07/2021

Ab 16. Juli vier Wochen Sommerschlussverkauf in Südtirol

Der hds und die Handelskammer Bozen haben den Beginn des Sommerschlussverkaufs in Südtirol mit 16. Juli festgelegt. Dieser dauert vier Wochen. Der hds ist weiterhin von diesem Verkaufsinstrument überzeugt. „Die Saisonschlussverkäufe mit fixen ...