Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
Menu
 
 
 
 
13/06/2018

„Lebendige Orte weiter entwickeln und Nahversorgung sichern“

Antrittsbesuch von Präsident Philipp Moser bei Landesrat Richard Theiner

hds-Präsident Philipp Moser (r.) mit Landesrat Richard Theiner.
Zufrieden zeigt sich der hds mit der kürzlich vom Landtag erfolgten Verabschiedung des neuen Gesetzes für Raum und Landschaft. „Die Südtiroler Raumordnungsbestimmungen folgen weiterhin dem Prinzip, dass Einzelhandel vornehmlich in den Orten und bewohnten Gebieten ausgeübt werden kann und nur in bestimmten Ausnahmefällen – wie für sperrige Güter – in den Gewerbegebieten“, hebt hds-Präsident Philipp Moser hervor, der dem zuständigen Landesrat und Landeshauptmannstellvertreter Richard Theiner einen Antrittsbesuch abgestattet hat.

Mit diesem gesetzlichen Instrument könne sich der Einzelhandel in Dorf- und Stadtkernen weiterentwickeln und das garantiert lebendige und attraktive Orte. Zudem wird die Nahversorgung gesichert. Auch Landesrat Theiner ist sich dieser Tatsache bewusst und unterstützt die Anliegen des Verbandes.

„Südtirol braucht lebendige Ortszentren im Tal und im ländlichen Raum. Diese leben wiederum von der Frequenz der Menschen, die sie aus den verschiedensten Gründen aufsuchen. Der Einzelhandel ist gemeinsam mit anderen ortsrelevanten Tätigkeiten, wie den Dienstleistungen, der Gastronomie und dem ortsgebundenen Handwerk ein wesentlicher Bestandteil dafür. Er soll deshalb in den Wohngebieten stattfinden, damit wir langfristig den hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wert eines belebten Ortes beibehalten können“, so hds-Präsident Moser.

Beim Thema Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten im Gewerbegebiet erklärten die Gesprächspartner, dass die derzeitige Regelung eine gute Lösung sei. „Alles andere würde zu einer Wettbewerbsverzerrung und zu einer ungerechtfertigten Bevorzugung gegenüber dem Einzelhandel führen. Die Landwirte haben bereits heute viele Möglichkeiten, ihre Produkte zu verkaufen, wie etwa auf Bauernmärkten, in ihren Hofläden und in bereits bestehenden Lebensmittelgeschäften“, so hds-Präsident Moser. Der hds werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass es so bleibe.

Moser unterstrich abschließend im Gespräch mit dem Landesrat seine Zuversicht, dass auch dank der neuen Durchführungsverordnung zum Autonomiestatut im Bereich Handel die Gesetzeslage und die entsprechende autonome Kompetenz Südtirols endgültig geklärt sei.
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

16/11/2018

Neu: Befähigungskurs für Südtirols Speiseeishersteller ist Pflicht

Laut Beschluss der Südtiroler Landesregierung benötigt der Speiseeishersteller zur selbstständigen Berufsausübung das Abschlussdiplom eines Ausbildungslehrgangs mit praktischer Berufserfahrung von sechs Monaten in Italien. Die Speiseeishersteller im ...
 
 

16/11/2018

Welsberg – Einkaufen im Ort

Eine tolle Aktion zur Förderung der Nahversorgung hat die hds-Ortsgruppe Welsberg gestartet. Mit der Sticker-Aktion „do leb i, do kaf i.“ wollen die Kaufleute und Dienstleister des Hochpustertaler Gemeinde darauf hinweisen, wie wichtig eine ...
 
 

14/11/2018

Öffnungszeitenschilder für Weihnachten 2018

Für die Sonderöffnungszeiten während der Weihnachtszeit stellt der hds seinen Mitgliedern entsprechende Schilder zur Verfügung. Ein Exemplar davon ist der aktuellen Ausgabe des hdsmagazin beigelegt. Weitere Schilder können
 
 

13/11/2018

Bio Wine Festival: Freier Eintritt für hds-Mitglieder

In diesem Jahr findet im Rahmen der Messe Biolife zum ersten Mal ein exklusives Weinevent statt: das Bio Wine Festival. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die am Montag, 26. November von 12:30 bis 17:30 über die Bühne geht, stehen Südtiroler ...