04/05/2026

Fachgruppe Mode im hds fordert mehr Schutz für europäische Betriebe: „Gleicher Markt, gleiche Regeln"

Markus Rabanser, Präsident der Fachgruppe Mode im Wirtschaftsverband hds.
Die Fachgruppe Mode im Wirtschaftsverband hds begrüßt die vom Europäischen Parlament verabschiedete Resolution zum Schutz europäischer Unternehmen vor unfairem Wettbewerb im internationalen Onlinehandel. „Dieses klare Signal aus Brüssel ist wichtig und längst notwendig“, betont Markus Rabanser, Präsident der Fachgruppe Mode im hds.

Der stark wachsende E-Commerce aus Nicht-EU-Ländern stellt den europäischen Modehandel zunehmend vor große Herausforderungen. Immer häufiger gelangen Produkte auf den europäischen Markt, die nicht den geltenden Standards in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Herkunft, Rückverfolgbarkeit und Arbeitsrechte entsprechen. „Unsere heimischen Modebetriebe halten sich an klare Regeln, investieren in Qualität, Beratung, Nachhaltigkeit und Verantwortung. Es kann nicht sein, dass Anbieter aus Drittstaaten Wettbewerbsvorteile erzielen, indem sie genau diese Standards umgehen“, so Rabanser.

Die Resolution des Europäischen Parlaments fordert strengere Vorgaben zur Herkunftskennzeichnung und Rückverfolgbarkeit importierter Produkte sowie eine Stärkung der handelspolitischen Schutzinstrumente der Europäischen Union. Für Rabanser ist dies ein entscheidender Schritt hin zu einem faireren Markt: „Transparenz über Herkunft, Qualität und Nachhaltigkeit ist heute keine Nebensache mehr, sondern Voraussetzung für Vertrauen. Wer in Europa verkauft, muss sich auch an europäische Regeln halten.“

Der stationäre Modehandel leiste in Südtirol einen wesentlichen Beitrag zur Belebung der Ortszentren, zur Beschäftigung und zur lokalen Wertschöpfung. „Wer den regulären Handel schützt, schützt nicht nur Unternehmen, sondern auch Konsumentinnen und Konsumenten. Es geht um sichere Produkte, faire Arbeitsbedingungen und um die Zukunft der lokalen Modewirtschaft“, unterstreicht Rabanser.

Die Fachgruppe Mode im hds unterstützt daher die Forderung nach wirksameren Kontrollen, klareren Regeln und konsequenter Durchsetzung gegenüber internationalen Onlineplattformen. „Gleicher Markt, gleiche Regeln – das muss der Grundsatz sein. Nur so können wir faire Wettbewerbsbedingungen schaffen und den Wert unserer Modebetriebe langfristig sichern“, so Rabanser abschließend.
 
 
 
 
 
 
 
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