02/12/2025
Berufsbildung und hds: Gemeinsam sind wir stark
Die Direktorin des CTS Einaudi, Nicoletta Rizzoli, und hds-Präsident Philipp Moser unterzeichnen das Kooperationsabkommen zwischen den beiden Einrichtungen.
Rund 700 Schülerinnen und Schüler der Landesberufsschule für Handel, Tourismus und Dienstleistungen „Luigi Einaudi“ in Bozen absolvieren jedes Jahr ein Praktikum in Unternehmen in Südtirol. Ein entscheidender Baustein im Rahmen des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt, der einem klar definierten erfolgreichen Kreislauf folgt: gemeinsame Bildungswege, Praktika in Mitgliedsbetrieben, Berufsorientierung, zielgerichtete Seminare und Workshops mit Fachexpertinnen und -experten des Sektors und auch ein erstes wichtiges Ergebnis: der vierjährige Ausbildungsgang „Techniker/in für digitale Innovation – ID Tech“, der im September 2026 starten wird. Dies sind die Eckpunkte des Kooperationsabkommens, das zwischen der Landesberufsschule für Handel, Tourismus und Dienstleistungen „Luigi Einaudi“ in Bozen und dem hds unterzeichnet wurde.
Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsakteuren
„Dieses Übereinkommen stärkt das Bildungsangebot des CTS und bestätigt die Ausrichtung der Schule auf die Zusammenarbeit mit den produktiven Realitäten des Gebietes, um die berufliche Eingliederung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihnen stets aktuelle Kompetenzen zu vermitteln“, betonte die Direktorin des CTS Einaudi, Nicoletta Rizzoli. hds-Präsident Philipp Moser unterstrich den Wert der Initiative: „Neben dem ID-Tech-Kurs gibt es Aktivitäten zur Förderung und Orientierung wie Betriebsbesuche, ein Speed-Dating zwischen den Mitgliedsbetrieben und den Schülerinnen und Schülern des CTS sowie erstmals im Bereich Retail die Teilnahme an den WorldSkills 2025".
Vize-Landeshauptmann Marco Galateo hob den Wert der Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen hervor und erinnerte daran, dass diese Initiative voll und ganz in die strategischen Entscheidungen passt, die das CTS seit einiger Zeit im Zeichen der Innovation und der Aufmerksamkeit für neue Berufsbilder und Arbeitsszenarien im lokalen Kontext verfolgt. „Wir bekräftigen den Willen, das Bildungsangebot fest im ständigen Austausch mit den wirtschaftlichen und verbandlichen Akteuren in Bozen und in der Provinz zu verankern, Bedürfnisse aufzugreifen und Lösungen vorzuschlagen, die sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die produzierende Realität von Nutzen sind.“
Schulamtsleiter Vincenzo Gullotta erinnerte an die Bedeutung, die Veränderungen des Arbeitsmarktes vorausschauend zu begleiten und Mädchen und Jungen zu helfen, sich bestmöglich den Herausforderungen und Chancen für ihre Zukunft zu stellen. Der Direktor der Berufsbildung, Giuseppe Delpero, seinerseits unterstrich die Wichtigkeit, den Schülerinnen und Schülern alle Möglichkeiten im Bereich der Orientierung zu garantieren – auch durch die Entwicklung von überfachlichen Kompetenzen.





