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12/06/2019

Auftragsvergabe: Schwellenwert anheben

Das neue Dekret „sblocca cantieri“ ermöglicht es, dass sowohl Aufträge im Bereich der öffentlichen Arbeiten, als auch bei Lieferungen und Dienstleistungen bis zu einem Betrag von 150.000 Euro, nach Einholung von drei Kostenvoranschlägen, direkt vergeben werden können. Der Südtiroler Wirtschaftsring fordert, dass das Land diesen Spielraum auch im derzeitigen Gesetzesentwurf festschreiben sollte. Derzeit ist dies noch nicht der Fall: Der am 28. Mai 2019 von der Landesregierung genehmigte Gesetzesentwurf sieht die Anhebung des Höchstbetrags für Direktbeauftragungen, nach vorheriger Einholung von mindestens drei Kostenvoranschlägen, im Bauwesen bis zu einem Betrag von 150.000 Euro und für Lieferungen und Dienstleistungen bis 100.000 Euro vor.

Eine Anhebung des Höchstbetrags auf 150.000 Euro in beiden Bereichen wäre jetzt möglich, denn „das Dekret „sblocca cantieri“ sieht dies vor. Südtirol sollte deshalb diese Möglichkeit nutzen, und dies auch so im Landesgesetz festschreiben. Das wäre eine große, spürbare Erleichterung für die Unternehmen.

Eine weitere wichtige Maßnahme des Dekrets „sblocca cantieri“ ist die Anhebung des Prozentsatzes zur Vergabe von Subaufträgen von 30 auf 40 Prozent. Auch die Gesamtvergabe, das heißt die gemeinsame Vergabe der alleinigen ausführenden Planung und der Ausführung, wird in den nächsten zwei Jahren weiter möglich sein.

 
 
 
 
 
 
 
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