10/10/2022

Wanderhändler im hds: „Alles ändert sich, der Markt bleibt!“

Vollversammlung – Neuer Vorstand gewählt

Der Präsident der Wanderhändler im hds, Andreas Jobstreibizer.
Manuel Bertacche, Elisabeth Biendl, Oscar Chiericato, Roberta Dall’Ara, Andreas Jobstreibizer, Manuel Reiterer, Ines Sozzi, Philipp Sparber, Werner Straudi und Günther Tarneller bilden den neuen Vorstand der Wanderhändler im Wirtschaftsverband hds. Dieser wurde bei der vor kurzem abgehaltenen Vollversammlung der Berufsgruppe in Bozen neu gewählt. In der darauffolgenden konstituierenden Vorstandssitzung wurde Andreas Jobstreibizer als Präsident bestätigt. Vizepräsidentin ist Roberta Dall’Ara.

In seinem Tätigkeitsbericht erwähnte Präsident Jobstreibizer, dass die wirklich erfreuliche Nachricht jene ist, dass in Südtirol alle Gemeinden die Standplatzkonzessionen für weitere 12 Jahre erneuert haben.

Die vergangenen Jahre seien pandemiebedingt sehr schwierige Jahre gewesen: „Märkte standen immer wieder auf der Kippe, und diese Ungewissheit hatte zur Folge, dass Investitionen auf Eis gelegt wurden - in der Hoffnung, dass sich die Lage verbessert“, so Jobstreibizer. 2022 habe bisher einen guten Verlauf, und auch die Vorfreude und Hoffnung auf die Abhaltung der Traditionsmärkte im Herbst steige.

„Auch wenn die Berufsgruppe der Wanderhändler - wie viele andere auch - mit zusätzlichen Herausforderungen kämpfen müssen, wie etwa die hohe Inflation und der damit zusammenhängende Kaufkraftverlust sowie steigenden Treibstoff- und Energiekosten, bleiben wir zuversichtlich - denn unser Motto ist und bleibt ‚Alles ändert sich, der Markt bleibt!“, betont Jobstreibizer.

Hauptreferent der Vollversammlung war Armando Zelli, Generalsekretär des gesamtstaatlichen Verbandes der Handelsbetriebe auf öffentlichen Flächen Fiva/Confcommercio, der über die Initiativen des Verbandes der vergangenen zwei Jahre informierte. „Fiva ist weiterhin mit der Ausarbeitung eines Gesetzes beschäftigt, der den gesamten Handel auf öffentlicher Fläche neu reglementieren soll. Wenige wichtige Aspekte sollten weiterhin auf Staatsebene verankert bleiben, Großteils der Regeln und Durchführungsbestimmungen sollten den Regionen überlassen werden“, so Zelli.

 
 
 
 
 
 
 
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