30/05/2024

Brixen: „Stärkeren und direkteren Draht zur Gemeinde!“

Gastronomie im hds trifft Bürgermeister und zuständige Stadträtin

v.l. hds-Fachgruppenleiter Pietro Perez, Stadträtin Sarah Dejakum, Präsident Kurt Unterkofler, Bürgermeister Andreas Jungmann, Vizepräsident Daniel Baur sowie die Vorstandsmitglieder Matteo Remondini, Petra Gamper und Joachim Kerer.
In diesen Tagen hat sich die neue Führung der Gastronomie im Wirtschaftsverband hds mit dem neuen Bürgermeister der Gemeinde Brixen, Andreas Jungmann, und der Stadträtin für Wirtschaft, Tourismus, Handel und Handwerk sowie Stadtmarketing, Sarah Dejakum, getroffen, um erste gemeinsame Anliegen zu besprechen. Die Delegation des hds bestand aus dem Präsidenten Kurt Unterkofler, dem Vizepräsidenten Daniel Baur und den Vorstandsmitgliedern aus Brixen, Petra Gamper, Joachim Kerer und Matteo Remondini.

Bürgermeister Jungmann betonte, dass dieser Besuch von großer Bedeutung sei. Er zeigte sich erfreut darüber, da die Fachgruppe in Zukunft stärker berücksichtigt und bei Neuigkeiten, Informationen und Meinungen zu Themen im Gastgewerbe einbezogen werde. Insbesondere bei der Informationsweitergabe an die Gastbetriebe durch die Gemeinde hat sich der hds bereit erklärt, seinen Beitrag zu leisten und den Informationsaustausch mit den eigenen Mitgliedern aktiv zu unterstützen.

Die Gemeinde kündigte an, dass die Regelung der Besetzung von öffentlichem Grund in Brixen neu überarbeitet werde und dass die Fachgruppe hierbei einbezogen werde. Präsident Unterkofler betonte die Wichtigkeit des neuen, lokalen Essensgutschein-Projektes monni FOOD für die Gastronomiebetriebe. Diese seien nicht mehr in der Lage, so hohe Provisionen von bis zu 18 Prozent zu bezahlen, während der hds mit monni FOOD 5 Prozent anbieten könne. Insbesondere in Brixen überlegen mehrere Betriebe, die traditionellen Essensgutscheine abzuschaffen.

Auch die Organisation von Kitas an Wochenenden sowie im Sommer gewinnt für die Mitarbeiterinnen im Gastgewerbe immer mehr an Bedeutung. Eine Ausdehnung der Kita-Zeiten gibt Müttern die Möglichkeit, im Gastgewerbe zu arbeiten, was eine wertvolle Unterstützung für die Arbeitskräfte darstellt.

Ein weiteres Thema der Unterredung war der Taximangel und die Möglichkeit einer Erweiterung der Taxilizenzen. Der zunehmende Taximangel stellt ein wachsendes Problem für viele Gäste der Gastbetriebe dar, insbesondere am Abend in peripheren Gebieten. Die entsprechende Anfrage der Fachgruppe an die Gemeinde zielt darauf ab, mehr Lizenzen auszugeben, um die Sicherheit der Gäste am Abend zu gewährleisten.

Am Ende des Treffens wurde der Delegation von Stadträtin Sarah Dejakum das Lizenzamt vorgestellt. Der hds erklärte sich bereit, bei der Vereinfachung der bürokratischen Prozeduren mitzuwirken und somit als Anlaufstelle für die eigenen Mitglieder in dieser Branche zu dienen.
 
 
 
 
 
 
 
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