28/05/2024

Bruneck: Gute Entwicklung der vergangenen Jahre nicht aufs Spiel setzen

hds: „Attraktivität und Erreichbarkeit müssen weiterhin garantiert werden!“

Der Bezirkspräsident des Wirtschaftsverbandes hds, Daniel Schönhuber, mit Ortsobfrau Agatha Guggenberger.
In der jüngsten Sitzung des Ortsausschusses von Bruneck im Wirtschaftsverband hds wurden die neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Umsetzung des Mobilitätskonzeptes der Stadtgemeinde Bruneck analysiert. „Wir begrüßen, dass die neue Tiefgarage Schlossbergwiese in den Bauleitplan eingetragen wird. Die geplante Tiefgarage ist ein Mehrwert für die Stadt und ihre Besucher“, so die einhellige Meinung des hds-Ortsausschusses. Der mittelalterliche Stadtteil Oberragen ist mitunter eines der schönsten Ensembles, das aufzuwerten ist, denn bedauerlicherweise ist in diesem Stadtteil der Leerstand prozentual am höchsten. Bedingt vor allem durch die Verkehrsberuhigung der Oberstadt vor mehr als 10 Jahren, was dazu beigetragen hat, dass die tägliche Frequenz der Besucher deutlich zurückgegangen ist, vor allem in den Zwischenmonaten.

Die geplanten Maßnahmen zur Errichtung der Tiefgarage wurden ebenfalls sorgfältig analysiert. Die hds-Ortsgruppe ist dafür, dass die Tiefgarage Schlosswiese errichtet wird, ist jedoch nicht einverstanden, dass die im Raum stehenden geplanten Maßnahmen wie beispielsweise die Streichung bestehender Oberflächenparkplätze und die ebenso geplanten Verkehrsberuhigungen des Innenstadtbereiches umgesetzt werden.

hds-Ortsobfrau Agatha Guggenberger regt zudem an, dass im Zuge der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes, die Stadt Bruneck für Radfahrer attraktiver gemacht werden soll. Dazu gehören attraktive Radabstellplätze für Fahrräder und E-Bikes mit dazugehörenden Ladestationen sowie die Einrichtung eines innerstädtischen Fahrradverleihs, der bis heute fehlt.

hds-Bezirkspräsident Daniel Schönhuber ist der Überzeugung, dass die Innenstädte weiterhin auch für den motorisierten Verkehr gut erreichbar sein müssen. Es sollen nicht alle Oberflächenparkplätze wie jene für Kurzparker oder jene, die schnelle Erledigungen tätigen müssen den Grünzonen weichen, da viele Bürger - vor allem Frauen - Tiefgaragen aus Sicherheitsgründen meiden.

Bruneck hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. „Wir haben ein attraktives Zentrum mit einen guten Branchenmix und im Verhältnis zur Einwohnerzahl eine große Fußgängerzone. Wir möchten nicht, dass Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung getroffen werden, welche die Erreichbarkeit und somit die Attraktivität des Stadtzentrums gefährden und dadurch viele kleine und mittlere Betriebe aufgrund von ausbleibender Kundenfrequenz und die Konkurrenz des Onlinehandels schließen müssen“, unterstreicht abschließend Schönhuber.
 
 
 
 
 
 
 
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