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22/05/2020

Berufe in der IT-Branche: mehr Sichtbarkeit für Jugendliche und Schüler

Ein Job mit Zukunft - hds: „Neue Fachinformatiker-Lehre in Südtirol schafft Perspektiven“

„Geprägt von der weltweiten technologischen Innovation verändert sich kein Markt so schnell wie die Informationstechnologie – und so auch die entsprechenden Ausbildungswege“, betont der Präsident der IT- und Internetdienstleister im hds, Alexander Fill.

Er plädiert dafür, der IT-Branche in Südtirol mehr Sichtbarkeit bei Jugendlichen und Schülern zu geben. Es gehe darum, das vielfältige und interessante Angebot in dieser Branche aufzuzeigen und den jüngeren Generationen näher zu bringen. „Berufe in der IT-Branche haben Zukunft – gerade in diesen Zeiten.“

Dazu gehört vor allem die neue Fachinformatiker-Lehre, die vor fast zwei Jahren auf Initiative der Berufsgruppe erstmals in Südtirol eingeführt wurde. „Endlich wurde damals für die Berufe im IT-Bereich eine eigene Lehre eingeführt. Bereits seit Jahren war es ein Anliegen, eine Lehre für IT-Berufe zu ermöglichen, denn der Bedarf nach diesen Fachkräften ist groß“, erklärt Fill.

Dieser neue Lehrberuf bietet Jugendlichen und Quereinsteigern auch ohne Studienabschluss interessante Berufsmöglichkeiten im IT-Sektor. Vorgesehen sind die Fachrichtungen Systeme und Netzwerktechnik sowie Software und Anwendungsentwicklung. Die Lehre geht über vier Jahre und ist als duale Ausbildung konzipiert. Der theoretische Teil der Ausbildung, der sich auf ca. neun Wochen pro Schuljahr (in einem Block) erstreckt, geht in Innsbruck über die Bühne, wo man bereits auf eine mehrjährige Erfahrung mit dem Lehrberuf für Informationstechnologie zurückblickt. Die Kosten für Südtiroler Studenten werden vom Land zur Gänze übernommen.

„Das Angebot steht somit. Jetzt heißt es, dieses auch in Anspruch zu nehmen. Hier gilt es noch anzusetzen“, unterstreicht Fill. Er schließt mit einem Appell an die Südtiroler Betriebe aus der IT-Branche: „Unternehmer, die einen Lehrling ausbilden möchten, können sich an den hds wenden, um mehr über die Voraussetzungen, die genauen Abläufe und Modalitäten zu erfahren. Betriebe sollen diese neuen Möglichkeiten und Chancen wahrnehmen!“
 
Alexander Fill
 
 
 
 
 
 
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Dott.ssa Lorena Sala

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Sitz: Bozen
 
T: 0471 310 512
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