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14/04/2017

Eventdienstleister treffen IDM-Spitze

Veranstaltungen leisten wesentlichen Beitrag, um die Attraktivität der Destination Südtirol zu stärken

Die aktuellen Herausforderungen bei der Organisation von öffentlichen und privaten Veranstaltungen standen im Mittelpunkt eines Treffens zwischen den Eventdienstleistern im hds und dem Direktor der IDM, Hansjörg Prast sowie dem Bereichsleiter Marketingprojekte und Events, Paul Zandanel.

Genauer eingegangen wurde vor allem auf den Stellenwert von Events für das Tourismusland Südtirol, das sich ja hauptsächlich über die Begriffe Berg, Bewegung und Kultur vermarkten will. „In diesen Bereichen können die Veranstaltungen einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Attraktivität der Destination Südtirol zu stärken. Allerdings haben wir den Eindruck, dass dieser Zusammenhang noch nicht allen Akteuren bewusst ist. Hier gilt es, in den nächsten Jahren anzusetzen“, so der Präsident der Eventdienstleister im hds, Alex Ploner.

Durch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Eventdienstleistern und der IDM soll die Bedeutung von Veranstaltungen für das Land Südtirol mehr in den Vordergrund gerückt werden. „Der Stellenwert von Großveranstaltungen für den Tourismus ist vielen nicht bewusst. Die gesamte Wirtschaft profitiert von Events wie dem Kastelruther Spatzen Fest oder dem Dolomiti Superbike“, so Ploner weiter.

Die Eventdienstleister wünschen sich somit, dass die IDM die Veranstaltern in bestimmten Tätigkeiten stärker unterstützt. Die Betreuung der internationalen Presse sowie die internationale Vermarktung der wichtigen Events in Südtirol sind Bereiche, in denen eine stärke Zusammenarbeit zwischen IDM und Veranstaltern sinnvoll ist und den einzelnen Organisatoren auch Kosten sparen hilft. Außerdem ist ein gemeinsamer Marktauftritt wirkungsvoller und nachhaltiger.

Georg Prast unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der geplanten DME (Destinationsmanagementeinheiten) innerhalb der IDM. Diese territorialen Strukturen sollen die Veranstalter vor Ort unterstützen, ohne inhaltlich einzuwirken, so Prast.

Angesprochen wurde auch ein gemeinsames Sponsoring. „Auch hier sollte man die Kräfte bündeln. Große Sponsoren können leichter gefunden werden, wenn man ihnen das Sponsoring mehrerer Veranstaltungen gebündelt anbieten kann.“ so Gerald Burger, Vorstandsmitglied und Vertreter der Großveranstalter. Auch hier könnte die IDM mit ihrer Struktur wertvolle Hilfe anbieten.

Die IDM möchte, so Prast abschließend, bei der Produktentwicklung auch im Eventbereich ihre Kompetenz zur Verfügung stellen und mit den Eventdienstleistern zusammenarbeiten.
V.l. Alex Ploner, Hansjörg Prast, Gerald Burger, Paul Zandanel und Vorstandsmitglied Andreas Faitelli.
 
 
 
 
 
 
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