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08/03/2019

Beratung, Fachkompetenz und Sortimentspolitik in den Vordergrund stellen

Der Präsident der Biofachgeschäfte im hds, Hannes Desaler.
„Ausbildung, Kommunikation und Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt der Südtiroler Biofachgeschäfte im hds“, erklärte Hannes Desaler, der Präsident der Fachgruppe bei der kürzlich abgehaltenen Vollversammlung in Bozen. Im vergangenen Jahr wurde der Fortbildungskurs für Biofachverkäufer/innen erfolgreich abgeschlossen. 2020 soll der nächste Kurs stattfinden. Heuer wird ein weiterer Kurs für Naturkosmetik organisiert. Zudem werden gemeinsame Aktionen, wie etwa Verkostungen in den einzelnen Geschäften, durchgeführt. Darüber hinaus sollen den Kunden eigene Obst und Gemüse-Säckchen aus Baumwolle angeboten werden.

Im Rahmen der diesjährigen Vollversammlung wurde über die neuen Herausforderungen für den Fachhandel diskutiert. „Der Biomarkt befindet sich derzeit in einem einschneidenden Wandel: Großanbieter im Lebensmitteleinzelhandel preschen mit Vehemenz auf den Markt für biologische Lebensmittel. Zu befürchten ist, dass sich diese Konzerne nach einer kurzen Zeit der Anpassung ihrer ursprünglichen Tugenden besinnen und einen hemmungslosen Preiskampf von der Stange brechen werden“, unterstrichen die Vertreter der Biofachgeschäfte.

„Wir können und werden uns nicht darauf einlassen. Wir müssen unsere Stärken wie Beratung, Fachkompetenz und unsere Sortimentspolitik noch mehr in den Vordergrund stellen und versuchen, damit unsere Kunden zu begeistern und an unsere Geschäfte zu binden“, so Desaler.

Abschließend wurde auch das neue Gesetz für die freie Bezuschussung von Menschen mit Zöliakie angesprochen, das im April in Kraft treten soll und welches doch einige einschneidende Neuigkeiten beinhaltet: so z.B. die Neufestlegung der entsprechenden Freibeträge, die mehrere Unterteilungen sprich Kategorien und u.a. anderem auch einen Unterschied zwischen Männern und Frauen vorsieht. „Eine Tatsache, die der Fachverband als absurd, weil diskriminierend erachtet. Nähere Informationen können in den jeweiligen, mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb konventionierten Betrieben eingeholt werden.“
 
 
 
 
 
 
 
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