
SISTRIDas System zur AbfallrückverfolgungSeit dem 14. Januar 2010 ist das neues Erfassungssystem zur Rückverfolgbarkeit der Abfälle SISTRI (Sistema di controllo della Tracciabilià dei Rifiuti) durch ein Ministerialdekret eingeführt worden. Das neue System soll die bisher vom Gesetz vorgesehenen Dokumente im Papierformat wie den Abfallerkennungsschein, das Abfallregister und ab dem nächsten Jahr auch die jährliche Abfallmitteilung MUD. Tausende Südtiroler Unternehmen sind davon betroffen. Ziele des neuen Abfallentsorgungssystems SISTRI:
Mit dem SISTRI-System sind alle betroffenen Betriebe verpflichtet, Art und Menge der erzeugten Abfälle sowie die einzelnen Abfallbewegungen, in ein telematisches System einzutragen. Diese Registerführung kann vom Betrieb selbst oder vom hds geführt werden. Private Firmen können diese Dienstleistung nicht anbieten! Registrierte Abfallerzeuger, die den hds mit der Sistri-Abfallregisterführung beauftragen möchten, dürfen eine jährliche Höchstmenge von 20 Tonnen nicht gefährlicher Abfälle und vier Tonnen gefährlicher Abfälle nicht überschreiten. Worin unterscheiden sich die Abläufe der
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| Abfallregisterführung in Eigenregie | Abfallregisterführung über hds |
| Bedarf an Computer und Internet, sowie guten EDV- und Italienischkenntnissen |
Periodische Mitteilung über Fax oder E-Mail an den hds |
| Erlernen des Verfahrens, um die Meldungen im Internetportal eintragen zu können |
Nach erhalt der Daten werden sie an das Internetportal weitergeleitet |
| Erlernen der Abfallkodexe, deren Bedeutung und Anwendung |
Unterstützung und Beratung bei der Eruierung des Abfallkodexes |
| Die Meldung an das SISTRI-Internetportal muss im Abstand von 10 Tagen erfolgen |
Die Meldung an das SISTRI-Internetportal über den hds muss monatlich erfolge |
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