
GUT ZU WISSEN
10 Dezember 2009„Zuversichtlicher Beginn des Weihnachtsgeschäfts“hds-Präsident Walter Amort zum bisherigen VerlaufNach einem etwas zaghaftem Start ist das Weihnachtsgeschäft in Südtirol mit dem zweiten Adventswochenende richtig in Fahrt gekommen. „Viele Kunden und Tagestouristen bummelten nicht nur in den Einkaufsstraßen von Südtirols Städten, sondern auch die vielen Ortskerne in den Dörfern verzeichneten eine gute Kundenfrequenz. Gekauft wurden vor allem typische, lokale Produkte, Back- und Süßwaren sowie kleinere Geschenke wie handwerkliche Produkte und Bücher“, erklärt Walter Amort, Präsident des Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol (hds), zum bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts in Südtirol. „Der bisherige Verlauf stimmt uns zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Weihnachtsgeschäfts. Es ist heuer ein besonderes Jahr für Verbraucher und Unternehmer. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass das Konsumklima allgemein nicht so schlecht ist“, betont hds-Präsident Amort. Große Erwartungen legt Südtirols Einzelhandel vor allem in die letzten zehn Tagen vor Weihnachten. „Traditionsgemäß gehören diese Tage zu den umsatzstärksten im Advent. In dieser Woche erwarten wir hingegen eher eine Abflachung des Umsatzes. Dies entspricht auch den Erfahrungen aus vergangenen Jahren“, so Amort. Großen Einfluss übe beim Verbraucherverhalten im Weihnachtsgeschäft die Auszahlung des 13. Monatsgehalts aus, die Mitte des Monats erfolgt. „Für uns unverständlich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die italienische Regierung den Vorschlag des gesamtstaatlichen Handelsverbandes nicht aufgenommen hat und das 13. Monatsgehalt von den Steuern befreit hat, um somit den Konsum anzukurbeln und die Betriebe zu entlasten“, kritisiert Amort. Nachfrage-Spitzenreiter bei den Geschenksuchenden ist in diesen Tagen der Bereich Elektronik, allen voran - aufgrund der vor kurzem in Südtirol erfolgten technischen Umstellung - Fernsehgeräte mit integriertem digitalem Empfangsgerät. Wintersportbekleidung und –artikel hingegen werden eher in den letzten Tagen vor Weihnachten bzw. bei entsprechendem winterlichem Wetter erworben. „Das Weihnachtsgeschäft hat zwar für alle Branchen eine große Bedeutung, jedoch in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Für Bekleidung und Schuhe beispielsweise ist der Advent kein umsatzstarker Monat. Für den Bereich der Unterhaltungselektronik hingegen macht der Umsatz im Dezember bis zu einem Viertel des Gesamtjahresumsatzes aus“, erklärt der hds-Präsident. Eine differenzierte Betrachtung erfordere der Bereich Schmuck. Nach einem schwierigen Jahr für diese Branche mit zweistelligen Umsatzeinbußen, bestehe nun die Hoffnung, dass sich die Lage mit dem Weihnachtsgeschäft entspanne“, so Amort abschließend. zurück |









