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07 Oktober 2010

Der „Merkur“ 2010 geht an Pur Südtirol aus Meran



Auch heuer verleiht der hds den „Merkur“-Preis an ein Südtiroler Unternehmen im Handels- und Dienstleistungsbereich. Mit dem „Merkur“ prämiert werden soll heuer die originellste und innovativste Methode, mit der ein Handels- oder Dienstleistungsbetrieb mit seinen Kunden in Verbindung tritt.

„Innovation und Veränderung prägen die Zukunft. Neue Geschäftsideen bringen einen langfristigen Vorsprung“, erklären hds-Präsident Walter Amort und Vizepräsident Dado Duzzi. Daher vergibt der hds gemeinsam mit dem TIS und den Assessoraten für Innovation und Wirtschaft des Landes Südtirol im Zwei-Jahres-Rhythmus den Innovationspreis „Merkur“ für Betriebe im Handels- und Dienstleistungsbereich. Dieser ist mit einer Gewinnsumme von 3.000 Euro dotiert. Merkur war der altrömische Gott des Handels.

TIS-Direktor Hubert Hofer verweist darauf, dass die Art und Weise wie Unternehmen auf ihre Kunden zugehen, ständig an Bedeutung gewinnen wird. „Vor allem das Internet und Guerilla-Marketing bieten Unternehmen ein großes Potenzial, Kunden neu zu begegnen“, so Hofer.

Eine Fachjury hat in den vergangenen Tagen die vielen Einsendungen aus allen Bezirken des Landes unter die Lupe genommen und nach Prüfung der festgelegten Vergabekriterien den Sieger ausgewählt. Zu den Vergabekriterien gehören der innovative Inhalt und die innovative Methode, die Imageförderung für die Branche, die Umsetzbarkeit in die Realität, die Qualität des eingereichten Materials sowie die Vorteile für den Kunden. Handels- und Dienstleistungslandesrat Thomas Widmann zeigt sich von den eingereichten Projekten begeistert. „Innovation in den Betrieben gehört unterstützt“, erklärt Widmann. Dazu würde auch der Merkur-Preis beitragen, so Innovationslandesrat Roberto Bizzo.

Den „Merkur“-Preis gewonnen hat das Unternehmen Pur Südtirol - Meraner Weinhaus GmbH aus Meran. Ihr Faible für gutes, gesundes Essen aus der Region, die Liebe zur Natur und die Begeisterung für erstklassige Produkte hat die beiden zusammengeführt: Sommelier Günther Hölzl, seit 1992 erfolgreicher Leiter des Meraner Weinhauses, und Ulrich Wallnöfer, Vertriebs- und Marketingexperte, der für den Bereich Lebensmittel immer schon viel übrig hatte. Der Betrieb vermarktet ausschließlich Lebens- und Genussmittel von Südtiroler Produzenten. Dabei möchte das Unternehmen vor allem auf die Vielfalt der einheimischen Produkte hinweisen und aufzeigen, dass der Konsument in vielen Bereichen auf ein mannigfaltiges Angebot zurückgreifen kann. Auf einer Verkaufsfläche von 450 Quadratmetern in der Meraner Freiheitsstraße findet der Kunde rund 1300 verschiedene Produkte, rund 40 Prozent davon stammen aus biologischem Anbau. Auch bei der Einrichtung des Geschäftes wurde konsequent darauf geachtet, nur einheimische Materialien zu verwenden. Selbst die Hintergrundmusik stammt ausschließlich aus Südtirol und ertönt aus Lautsprechern, die in Bozen produziert wurden. Der regionale Wirtschaftskreislauf ist hier wichtigstes Leitmotiv.

An zweiter Stelle landete die Metzgerei Albert Kaufmann Ohg aus Girlan/Bozen mit einem innovativen Konzept zur Qualitäts- und Herkunftszertifizierung der angebotenen Produkte. Ex-aequo an dritter Stelle platziert haben sich die Betriebe Orsolandia Ohg aus Bozen und Bestattung Christanell aus Naturns.

Zu den Gewinnern der vergangenen Ausgaben des Wettbewerbs gehören folgende Betriebe: ahrntal natur GmbH im Ahrntal (Preis für das innovativste Projekt zur Steigerung der Lebensqualität), Kaufhaus Rauch in Nals (Preis für das innovativste Kundenbindungssystem) und Konsumgenossenschaft in Laas (Preis für die innovativste Verkaufsidee).

Weitere Informationen zum Merkur-Preis

Die Fotogallerie 





Bildbeschriftung: V.l. hds-Vizepräsident Dado Duzzi, Günther Hölzl, Ulrich Wallnöfer, Innovationslandesrat Roberto Bizzo und hds-Präsident Walter Amort



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