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Junge Wirtschaft trifft LH Kompatscher

Gesprächsarena mit klaren Antworten

Veröffentlicht am 06.11.2015

Vor Kurzem trafen sich die Junge Wirtschaft in Meran zu einer Diskussionsrunde mit Landeshauptmann Arno Kompatscher. Besprochen wurden die Themen Mobilität, Arbeit und Energie. Über 50 Wirtschaftsvertreter aus allen Landesteilen erlebten einen spannenden Abend und erhielten viele neue, interessante Informationen.

Eines der prägendsten Elemente der globalisierten Gesellschaft ist die Mobilität. Als konkretes Beispiel wurde die Verkehrssituation im Vinschgau angesprochen, die stetig zunimmt. Kompatscher sagte, dass in Bezug auf die Entlastung der Straße, der Zugverbindung in die Schweiz große Bedeutung zukommt. Auch die Elektrifizierung der Vinschgerbahn ist geplant.

Für die Zukunft bauen
Um das heimische Unternehmertum zu stärken und für eine bessere Abwicklung von Bauprojekten, ist es wichtig, vorausschauender zu planen. Deshalb sollen die Unternehmen bei der Qualitätsausschreibung bereits in die Planungsphase mit einbezogen werden.
Auch der Flughafen Bozen wurde angesprochen. „Ein funktionierender Flughafen ist für die Jugend von großer Bedeutung, wenn man auch und vor allem an Arbeitsplätze, die internationale Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft oder die Austragung von großen Veranstaltungen mit internationalem Charakter denkt“, sagt Kompatscher. Auch für den Tourismus, der zunehmend das Bedürfnis nach einer stärkeren Internationalisierung hat, ist ein Regionalflughafen ein Wettbewerbsfaktor.

Anreize für Hochqualifizierte schaffen
Die wissenschaftliche Forschungstätigkeit ist für ein kleines Land wie Südtirol von großer Bedeutung. In diesem Bereich erfolgt die Anstellung gut ausgebildeter Fachkräfte oft nur über Projektverträge. Diese bieten jungen Akademikern keinen Anreiz, nach ihrer Ausbildung in Südtirol zu bleiben bzw. nach einer Auslandserfahrung wieder zurückzukommen. Kompatscher fügte hinzu, dass dies nicht nur in Südtirol, sondern auf gesamteuropäischer Ebene ein Problem sei. „Die Öffentliche Hand wird alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Lage zu verbessern. Auf die Schnelle wird es aber keine großen Sprünge geben, denn die Arbeitsverträge sind an die Vorgaben der europäischen Forschungsprogramme gebunden“, so der LH. Nicht zuletzt müsse auch in den Unternehmen selbst ein Umdenken stattfinden. „Gerade die kleinen Unternehmen in Südtirol können vom Wissen gut ausgebildeter Fachkräfte profitieren“, unterstreicht Kompatscher.

Neue Energien nutzen
Auch über das Thema Energie wurde diskutiert. Dabei stand die Frage im Raum, welche Energiequellen für Südtirol in Zukunft interessant sein werden. Kompatscher zeigte sich überzeugt, dass die Wasserstofftechnologie mitunter eine der vielversprechendsten Energiequellen ist. „Mit Forschungsprojekten wie dem Wasserstoffzentrum in Bozen, das mit Hilfe des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung entstanden ist, wollen wir als Land Südtirol ganz vorne mitmischen. Zudem sollen solche Projekte in den nächsten Jahren weitere hochqualifizierte Jobs und Betätigungsfelder für innovative Betriebe schaffen“, sagte der Landeshauptmann abschließend.

Junge im hds


Arno Kompatscher und Christian Pfeifer, der Moderator des Abends.

Die Vorsitzenden der Jugendorganisationen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher.

 
 
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