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Zu Gast im Gemüseland Tirol

Von den Nachbarn lernen

Veröffentlicht am 04.08.2017

Eine Südtiroler Wirtschaftsdelegation war vor Kurzem im Unternehmen Gemüseland Tirol in Hall in Tirol zu Gast. Die Vertreter des hds, des Südtiroler Bauernbundes und der Handelskammer Bozen haben dort Ideen für die Vermarktung von lokalen Produkten und nachhaltige Produktionsprozesse in der Landwirtschaft gesammelt.

Das Gemüseland Tirol ist ein innovativer landwirtschaftlicher Betrieb, der durch den Zusammenschluss von fünf Gemüsebauern auf einem ehemaligen Kasernengelände entstanden ist. Die Gemeinschaftsanlage wurde auf Basis eines Smart-City-Konzepts entwickelt. Das bedeutet, dass der Gemüseanbaubetrieb energieautark ist, energetisch hoch effizient und auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen bedacht. Durch die Größe des Betriebs ist es den fünf Bauern möglich, den Transport der Waren zu optimieren sowie ein breites Sortiment anzubieten und dieses einheitlich zu verkaufen.

Dieses Konzept könnte auch für Kaufleute und Bauern aus Südtirol interessant sein. In unserem Land gibt es zur Zeit 400 landwirtschaftliche Betriebe, die meist im Nebenerwerb Gemüse anbauen. Kartoffeln und Blumenkohl nehmen dabei den größten Anteil ein. Auch lokale Händler können davon profitieren „Südtirols Betriebe im Gemischtwarenhandel setzen auf die steigende Nachfrage nach saisonalen Produkten. Auch deshalb haben wir gemeinsam mit dem Südtiroler Bauernbund das Projekt Wer weit denkt, kauft nah ein lanciert. Bäuerliche Frischprodukte lokaler Herkunft werden dabei mit einer eigenen Produktkennzeichnung vom allgemeinen Warensortiment für die Kundschaft hervorgehoben. Damit sollen die regionalen Kreisläufe und die Nahversorgung gestärkt werden. An der Aktion nehmen über 300 Südtiroler Klein- und Familienbetriebe im Lebensmittelhandel teil“, sagt hds-Bezirkspräsident Philipp Moser.

 
 
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