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hds führt landesweite Geoanalyse durch

Südtirol unter der Lupe

Veröffentlicht am 23.08.2017

Der Verband hat sich als Kompetenzzentrum zum Ziel gesetzt, die Stärken des Lebensraumes Südtirol durch eine gezielte Wirtschaftsentwicklung der Orte zu steigern. Dafür soll ein neues und innovatives Instrument zum Einsatz kommen. „Mittels einer gezielten Geoanalyse, die in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen KPMG aus Deutschland durchgeführt wird, werden wir unsere neue Vision umsetzen. Noch nie wurde eine Geoanalyse in einem so großen Gebiet wie Südtirol durchgeführt. Im Bereich Ortsmarketing konnten wir bisher nur auf langjährige Studien zurückgreifen. Diese Daten waren kostenaufwändig und von kurzer Aktualität. Die digitale Geoanalyse eröffnet uns neue Möglichkeiten. Wir können schnellere und genauere Informationen geben“, sagt Martin Stampfer, der das Projekt betreut.
Eine digitale Landkarte, die alle notwendigen Daten enthält, gibt Aufschluss über die Passantenfrequenz und ist damit ein verlässlicher Indikator für die Attraktivität einzelner Bezirke, Orte oder Straßen. Bereits im Herbst sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden.

Miniaturmodell am Computer
In eine Software werden alle relevanten Infrastrukturen von Südtirol eingepflegt. Dazu gehören alle geographischen Gegebenheiten, Geschäfte, Handwerker, Gastbetriebe, Sehenswürdigkeiten, Schulen und Kindergärten, Veranstaltungen sowie alle anderen Points of Interests. „Wir werden unter anderem Daten der Handelskammer und vom Landesinstitut für Statistik ASTAT in das System einpflegen“, sagt Stampfer. Für Südtirol werden dann verschiedene Typen von Passanten definiert. Den 15 bis 20 so genannten Archetypen werden charakteristische Eigenschaften zugewiesen. Mittels einem eigenen Programmcode werden diese Archetypen in das digitale Modell für Südtirol platziert und die Verhaltensweisen und somit die Frequenzströme berechnet. „Das digitale Miniaturmodell wird uns interessante Daten über die Passantenströme liefern, die für die Entwicklung unserer Orte von großer Bedeutung sein können. Mittels der Geoanalyse ist es möglich, die gesamte Region mit einer Genauigkeit von bis zu 25 mal 25 Meter zu betrachten“, erklärt Stampfer.

Standortentwicklung von morgen
Die Projektergebnisse geben institutionellen Entscheidungsträgern, dem hds und auch einzelnen Betrieben klare und konkrete Ergebnisse, die periodisch vergleichbar und somit optimale Basis für Ortsmarketingkonzepte sind. „Je nach Szenario können attraktivitätssteigernde Handlungsmaßnahmen für Südtirol aufgezeigt werden“, so Stampfer abschließend.

Ortsmarketing im hds


Die Geoanalyse untersucht Passantenströme und analysiert deren Frequenzen.

 
 
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Ihr Ansprechpartner

 
 

MARTIN STAMPFER

Sitz: Bozen
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