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hds empfiehlt Großbetrieben den Handelskollektivvertrag anzuwenden

„Mitarbeiter und Betriebe in den Mittelpunkt setzen“

Veröffentlicht am 02.11.2015

Handelsbetriebe der Großverteilung tendieren vermehrt dazu, den gesamtstaatlichen Kollektivvertrag für den Handel nicht anwenden zu wollen, sodass sich dies negativ auf die Beschäftigten auswirkt. Der hds  nimmt diese Gelegenheit wahr, um darauf hinzuweisen, dass es für den gesamten Handel und somit für alle Unternehmen aller Größenordnungen einen mit den Gewerkschaften gut ausgehandelten Kollektivvertrag gibt.

„Wir empfehlen allen Betrieben diesen Vertrag anzuwenden, mit dem wir bisher gute Erfahrungen gemacht haben. Er ist auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten ausgelegt und bietet eine gute Basis sowohl für Mitarbeiter als auch für die Handelsbetriebe“, betont hds-Präsident Walter Amort. Der Kollektivvertrag wurde erst heuer im März erneuert.

Der Handelskollektivvertrag sichert zum einen die Mitarbeiter ab und zum anderen bietet er den Betrieben ausreichend Flexibilität und die notwendigen Instrumente, um eine wirtschaftliche Erholung im Sektor begleiten zu können.

Die derzeitigen Bestrebungen hingegen, zeitlich begrenzte Verträge und übermäßige Flexibilität mit verstärkter Sonntagsarbeit ohne angemessene Vergütung einzuführen, wirken sich zum Nachteil für die Beschäftigten im Handel und auf Dauer auch zum Nachteil für die Betriebe aus.

Der hds erinnert weiters daran, dass der im März ausgehandelte neue Kollektivvertrag eine schrittweise Gehaltserhöhung um 85 Euro vorsieht und wichtige Neuerungen wie befristete Verträge zur Förderung der Beschäftigung und Erleichterungen in der Arbeitszeitflexibilität vorsieht. Eine einfacher zu handhabende Arbeitszeitflexibilität ohne zusätzlichen Kostendruck für die Unternehmen erlaubt z.B. den Unternehmen, die vertragliche Arbeitszeit für 16 Wochen auf bis zu 44 Wochenstunden zu erhöhen - und zwar ohne Überstundenzuschläge für die Stunden, die über die normale Wochenarbeitszeit hinaus geleistet werden, wenn dafür innerhalb von 12 Monaten ab Beginn des Flexibilitätsprogramms Zeitausgleich gewährt wird.

Mit rund drei Millionen Beschäftigten, die unter den Geltungsbereich des Vertrags fallen, handelt es sich um den wichtigsten privatwirtschaftlichen Kollektivvertrag in Italien.

hds-Präsident Walter Amort.

 
 
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