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Das richtige Health Management in Ihrem Betrieb

Gewinn durch Gesundheit

Veröffentlicht am 08.06.2017

Die Veränderungen in der Arbeitswelt stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen. Auch der zunehmende Druck am Arbeitsplatz, die Dauer der Arbeit und Arbeit zu sozial wertvollen Zeiten können sich negativ auf die Gesundheit von Arbeitnehmer und Arbeitgeber auswirken. Der hds organisiert eine Reihe von Seminaren zu diesem Thema. Dabei lernen die Kursteilnehmer Zeit richtig zu managen, welche positiven Effekte eine gesunde Ernährung auf das tägliche Leben hat und wie man Stress vermeiden kann.

Der Guide zum richtigen Stressmanagement

Für seine Gesundheit muss man mehr lassen als tun. Davon ist Manfred Andergassen überzeugt. Der Geschäftsführer des vival.institute und Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement hält am 13. Juni im Schloss Pienzenau in Meran ein Tagesseminar mit dem Titel Stress verstehen und handhaben.

Was bedeutet Stress?

Unter Stress verstehen wir einen subjektiv unangenehmen Spannungszustand, der aus der Befürchtung entsteht, eine belastende oder aversive Situation nicht ausreichend bewältigen zu können.

Ist Stress demnach immer schlecht?

Nein, Stress ist grundsätzlich neutral zu betrachten und stellt dem Menschen jene Ressourcen zur Verfügung, um herausfordernde Situationen bewältigen zu können. Körperlich durch die Beschleunigung der Atmung, Anspannung der Muskeln, Erhöhung des Pulses. Kognitiv durch Konzentrationsfähigkeit und Fokussierung. Emotional durch Freude bei positiver Anspannung und auf der Handlungsebene durch die Umsetzungsfähigkeit. Ob Stress positiv oder negativ ist hängt von den eigenen Fähigkeiten, Potenzialen und von zeitlichen Faktoren ab. Schlussendlich hängt es aber immer von der persönlichen Bewertung ab. Stress beeinträchtigt die Gesundheit am meisten, wenn hohe Anforderungen über einen langen Zeitraum bestehen und der Mensch auch aufgrund mangelnder Regenerationszeiten und -fähigkeiten nicht mehr in einen Entspannungszustand kommt.

Welche negativen Auswirkungen kann Stress auf die Arbeit haben?

Negativer Stress bedeutet Überforderung und kann mittel- und langfristig zu einem deutlichen Leistungsabfall führen: Krankheitsanfälligkeit, Zunahme der Fehlerhäufigkeit durch Konzentrationsschwächen und Verringerung von Kreativität und psychischer Belastbarkeit. Dies sind die häufigsten Folgen, die bis zum Burnout führen können. Das hat natürlich auch Auswirkungen für die Betriebe, da einerseits die individuelle Leistungsfähigkeit sinkt und andererseits die Kosten aufgrund von Krankenständen steigen. Negativer Stress beeinträchtigt das Betriebsklima

Wie soll damit umgegangen werden?

Die Schwierigkeit im Umgang mit Stress ist, dass dieser grundsätzlich vom subjektiven Erleben ausgeht: Was den einen stresst, ist für den anderen eine wohltuende Herausforderung. Daher ist eine hochwertige und differenzierte Analyse mit validierten und wissenschaftlichen Instrumenten (z. B. Fragebogen) die Grundlage aller Maßnahmen. So kann man in einem Betrieb feststellen, ob in einzelnen Abteilungen oder Teams eine Anhäufung von Stressoren vorhanden sind und welche. Dies, um gezielt Maßnahmen treffen zu können, die im Betrieb notwendig sind, um vermeidbare Belastungen abzubauen und Ressourcen aufzubauen. Danach sollten die Arbeitsbedingungen wie Arbeitseinteilung, Abläufe, Arbeitsmittel, aber auch das Führungsverhalten verbessert werden.

Wie wird sich Stress in den nächsten Jahren entwickeln? Wird er immer weiter zunehmen?

Die Zahlen und die Statistiken zeigen kein gutes Bild. Psychosoziale Belastungen und Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Diagnosen nehmen rasant zu, deshalb macht es auch Sinn für sich selbst einige Fragen zu stellen. Wie reagiere ich in unangenehmen Stresssituationen? Was könnte ich organisatorisch bei der Arbeit oder auch privat verändern? Welche sind meine Stressantreiber? Wie erhöhe ich meine Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten? Wie stärke ich meine Ressourcen? Vor Kurzem wurde eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass Südtirol im Vergleich zu anderen Ländern in Bezug auf hohes Arbeitstempo, hoher Termindruck, störende Arbeitsunterbrechungen und überlange Arbeitstage schlecht abschneidet.

Wie ist der Kurs am 13. Juni aufgebaut?

Im ersten Teil geht es um das Erkennen der eigenen Stressdynamik und anschließend werden wir über die Veränderungen in der Arbeitswelt diskutieren. Im weiteren Teil geht es um Stressmodelle, eigene Antreiber, Erarbeitung der persönlichen Ressourcen und Belastungen, sowie um die kurzfristigen und langfristigen Bewältigungsstrategien. Der Kurs ist erlebnis- und erkenntnisorientiert gestaltet und bringt somit den Teilnehmern einen Mehrwert für den Arbeitsalltag.

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Patrizia Anhof

Bildung und Personalentwicklung
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Sitz: Bozen
T: 0471 310 324
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