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Wichtige Schritte vor der Betriebsübergabe

Veröffentlicht am 05.10.2016

In vielen Südtiroler Familienbetrieben steht der Generationenwechsel bevor. Nicht in jedem Fall sind jedoch die Weichen eindeutig gestellt und ist von vornherein klar, wer den Betrieb übernimmt. Schließlich muss der Übernehmer auch das richtige „Zeug“ mitbringen, um den Betrieb weiterführen zu können.

Mehrere Optionen stehen zur Verfügung
Zwar überwiegt bei den klassischen Familienunternehmern meist der Wunsch, dass die eigenen Familienmitglieder den Betrieb übernehmen. Doch kann dies ein frommer Wunsch sein. Gerade in Zeiten eines verstärkten Individualismus haben die Kinder oft ganz andere Interessen, als den Betrieb der Eltern weiterzuführen. Auch wenn das Interesse grundsätzlich vorhanden ist, ist zu prüfen, ob der Nachfolger auch fähig ist, den Betrieb weiterzuführen. Schließlich soll der Unternehmenserfolg durch die Übernahme nicht gefährdet werden. Es ist abzuklären, ob der Nachfolger die entsprechende Befähigung hat, über ausreichend unternehmerische Kompetenz verfügt und imstande ist, die Mitarbeiter zu führen. Zudem darf im Übernahmeprozess nicht unterschätzt werden, dass auch wenn es einen geeigneten Nachfolger innerhalb der Familie gibt, erst einmal mit den künftigen Anspruchsberechtigten ein Konsens gefunden werden muss. Die Fälle, bei denen familieninterne Betriebsnachfolgen aufgrund von Streitigkeiten über die Auszahlung der Geschwister scheitern, sprechen Bände. Derartige Situationen können vor allem durch transparente Kommunikation und präzise Abmachungen vermieden werden.

Was tun, wenn sich innerhalb der Familie kein geeigneter Nachfolger findet?
Falls sich innerhalb der Familie kein Nachfolger findet, der die nötigen Voraussetzungen mitbringt, um das Unternehmen weiterzuführen, stehen dem Unternehmer andere Möglichkeiten zur Verfügung. In gar nicht wenigen Fällen bieten sich eigene leitende Mitarbeiter an, das Unternehmen weiterzuführen. Doch auch der Unternehmensverkauf ist vielfach ein Thema. Die Machbarkeit dieser Optionen hängt unter anderem davon ab, wie rentabel das Unternehmen ist. Ist die Ertragslage des Unternehmens unbefriedigend, muss unter Umständen auch mit dem Gedanken gespielt werden, das Unternehmen zu schließen. Zu guter Letzt geht es auch um die Ansprüche, die der scheidende Unternehmer an die Betriebsübergabe stellt. Geht es ihm in erster Linie um seine eigene finanzielle Absicherung oder überwiegt der Wunsch nach Fortbestand des Unternehmens?

Sich im Übergabeprozess begleiten lassen
Der Übergabeprozess ist meist komplex und es ergeben sich dabei eine Menge Fragen. Werden die Vorstellungen des Unternehmers erfüllt? Wie wirkt sich die Übergabe auf die Mitarbeiter und die Kunden aus? Welche rechtlichen Auswirkungen hat die Übergabe? Welche Schritte sind zu setzen? Die Übergabe sollte daher von professionellen Beratern begleitet werden. Die Wahl des richtigen Ansatzes und die richtige Kommunikation gegenüber Mitarbeitern, Kunden und anderen Geschäftspartnern sind entscheidend. Es gilt entsprechende Eigentumsverhältnisse zu schaffen und Vertretungsbefugnisse zu definieren, um auch bei unerwarteten Ereignissen den Fortbestand des Unternehmens nicht zu gefährden. Die Betriebsberatung im hds begleitet die Mitglieder bei der Unternehmensübergabe und bietet eine Reihe an Hilfestellungen für die Umsetzung der Betriebsübergabe an. Vereinbaren Sie einen Termin.

Unternehmensnachfolge, der Service des hds

 
 
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Ihr Ansprechpartner

 
 

Franz Josef Dorfmann

Betriebsberatung
Mitarbeiter
Sitz: Bozen
T: 0471 310 424
E-Mail: