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Unternehmensnachfolge richtig und rechtzeitig angehen

Es gibt kein Patentrezept, jeder Fall ist anders

Veröffentlicht am 04.11.2015

Die Unternehmensnachfolge ist für jeden Betrieb ein zentraler Meilenstein. Mit ihr werden die Weichen für den Fortbestand des Betriebes gestellt. Je nachdem wie glatt sich die Übergabe gestaltet, kann die Zukunftsfähigkeit des Betriebes gesichert oder aber gefährdet werden.

Unternehmensnachfolge als Prozess
Loslassen können ist nicht die Eigenschaft eines jeden Unternehmers. Dies ist verständlich, wenn man bedenkt, dass der Unternehmer all seine Energie in den Betrieb gesteckt hat, ihn selbst aufgebaut bzw. weiterentwickelt hat und er somit zu seinem Lebensinhalt geworden ist. Jedoch sind Ängste darüber unberechtigt, einmal nicht mehr gebraucht zu werden oder all das aufgeben zu müssen, was mit so viel Überzeugung, Mühe und Fleiß geschaffen wurde. Vielmehr gilt es, die richtigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Unternehmer auch dann, wenn er nicht mehr an vorderster Front ist, mit Genugtuung auf das blicken kann, was der Betrieb leistet und sein Wissen weiterhin positiv einbringen kann. Die Unternehmensnachfolge ist als Prozess anzusehen und sollte früh genug angegangen werden – besser mit 55 als mit 60 und noch besser, wenn man schon vorher richtungsweisende Ansätze getroffen hat. Gerade in inhabergeführten Unternehmen sind frühzeitige Gespräche innerhalb der Familie wichtig. Die Übertragung selbst erstreckt sich dann normalerweise über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren.

Wer ist der richtige Nachfolger?
Es liegt auf der Hand, dass bei Familienbetrieben der Nachfolger aus der eigenen Familie stammen sollte. Jedoch haben die Kinder oft einen unterschiedlichen Bezug zum Betrieb. Manche arbeiten vielleicht schon im Unternehmen mit und zeigen auch Interesse am Betrieb. Doch was, wenn die Kinder andere Wege gehen wollen? Wenn die Kinder andere Ziele verfolgen? Gerade in Zeiten, wo Unternehmer sein nicht immer ein Privileg ist, wo eine halbherzige Bekenntnis zum Betrieb zu wenig ist, oder wenn der Betrieb Schulden hat, wird das Übernehmen für viele als Last empfunden. Dann gilt es für den Übergebenden genau zu hinterfragen: Wer in meiner Familie hat die notwendigen Voraussetzungen? Wer hat die richtige Motivation? Nur auf Biegen und Brechen die Kinder mit dem Betrieb zu beerben, kann fatale Folgen haben. Schließlich gibt es auch andere Möglichkeiten: Gibt es etwa Verwandte oder Bekannte, die ich mir als Nachfolger vorstellen könnte? Kommt jemand aus den Reihen der Mitarbeiter in Frage? Verkaufe ich an ein anderes Unternehmen? Liquidiere ich das Unternehmen?

Beratung für die ideale Nachfolgeregelung
Jede Unternehmensnachfolge hat seine Eigenheiten. Es gibt kein Patentrezept, jeder Fall muss individuell angegangen werden. Bei jeder Nachfolge stellen sich betriebswirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Fragen, die im Vorfeld geklärt werden müssen. Daher kann es nur von Vorteil sein, wenn der Nachfolgeprozess an der Seite von fachlich kompetenten Begleitern erfolgt. Der unabhängige Berater bringt die oft emotional geführten Diskussionen auf eine sachliche Ebene und gibt die richtigen Antworten. Die Betriebsberatung im hds begleitet die Mitglieder bei der Unternehmensübergabe und zeigt die verschiedenen Handlungsoptionen und deren betriebliche und steuerliche Auswirkungen auf. Der hds begleitet den Übergabeprozess umfassend und bereitet die vorzunehmenden Handlungen wie Schenkungen, Quotenabtretungen, Verkaufsverträge usw. vor.

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Ihr Ansprechpartner

 
 

Franz Josef Dorfmann

Betriebsberatung
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