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hds nimmt an Vollversammlung des Gastronomieverbandes Fipe teil

Die Person im Mittelpunkt des gutes Wirtschaftens

Veröffentlicht am 30.11.2017

 
hds nimmt an Vollversammlung des Gastronomieverbandes Fipe teil
 
 
 
 
Vor Kurzem wurde in Rom die Vollversammlung des gesamtstaatlichen Gastronomieverbands Fipe abgehalten. Thema der Veranstaltung war die Person im Mittelpunkt des guten Wirtschaftens. Die diesjährige Versammlung war eine besondere, denn sie wurde am Petersplatz mit einer Audienz beim Papst eröffnet. Als Symbol für die vielen Millionen Personen, die in Italien und weltweit in der Gastronomie arbeiten, haben die Vertreter des Gastronomieverbandes ihm eine Kochmütze und eine Kochjacke überreicht. Zu dieser besonderen Gelegenheit und um die Wichtigkeit des Gastronomiesektors in Südtirol zu unterstreichen, war auch Diego Bernardi, Vertreter der Gastronomie im hds, anwesend.

„Bars und Restaurants sind Orte der Arbeit, aber auch der Zusammenkunft und Geselligkeit sowie der Dienstleistung an Menschen in großen und kleinen Orten. Jeden Tag interagieren wir mit Millionen von Personen über den sehr intimen Aspekt des Lebens, nämlich dem Essen“, sagte Fipe-Präsident Lino Enrico Stoppani zu Beginn seiner Rede. Stoppani beleuchtete dabei die Wichtigkeit, die Person als unternehmerisches Projekt in den Mittelpunkt zu stellen, um somit sicherzustellen, dass dies zu einer erfolgreichen Erfahrung für die gesamte Gesellschaft wird.

„Im Laufe der Versammlung wurde hervorgehoben, wie sich das Gastgewerbe trotz der Krise in den letzten Jahren, als führender Wirtschaftssektor in Italien herausgestellt hat“, erklärt Bernardi. Zwischen 2007 und 2016 ist die Beschäftigung im Gastgewerbe um 11,1 Prozent gestiegen (plus 114.000 Beschäftigte), währenddessen jene der gesamten Wirtschaft um fünf Prozent abgenommen hat (minus 1.254.000). Bars und Restaurants untermauern außerdem eine starke soziale Komponente: die wesentliche Rolle der Familienunternehmen (über 51 Prozent) sowie die relevante Präsenz der Unternehmerinnen (54,1 Prozent) und der Arbeitnehmerinnen (53,3 Prozent). Zudem sind ungefähr 50 Prozent der Angestellten jünger als 30 Jahre alt.

„Die große Menschlichkeit in der Gastronomie bestätigt sich auch in seiner flächendeckenden Präsenz. In jeder kleinen oder großen Gemeinde gibt es eine Gaststätte. Sie generieren nicht nur Reichtum und Beschäftigung, sondern sorgen auch für attraktive und lebendige Orte, sowie für umfangreiche Vorteile für die Gesellschaft“, so Bernardi abschließend.
 
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